Nach erfolgreicher Altersfreundlichkeits-Umfrage folgt digitale Erhebung
Die Wiener Senior:innenbeauftragte lädt alle über 60-Jährigen zur Teilnahme an einer Digitalisierungs-Befragung ein. Bis 31. Mai 2026 können Erfahrungen geteilt werden.
Wien will es wissen: Nach der ersten Umfrage zur Altersfreundlichkeit im Herbst 2025 startet die Senior:innenbeauftragte der Stadt Wien nun eine neue Befragung zum Thema Digitalisierung. Alle Wiener:innen ab 60 Jahren sind eingeladen, ihre Erfahrungen mit der digitalen Welt zu teilen.
Mehr als 900 Wienerinnen und Wiener ab 60 Jahren hatten an der ersten Umfrage zur Altersfreundlichkeit teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen ein positives Bild: Wien wird mehrheitlich als altersfreundlich wahrgenommen. Besonders zufrieden sind die Befragten mit dem Wohnen im Alter – 81 Prozent geben an, dass ihr Zuhause gut zugänglich ist.
"Die Rückmeldungen zeichnen ein lebendiges Bild davon, wie das Leben in den Grätzeln wahrgenommen wird. Ziel der Befragung war es, Wiens Stärken zum Thema Altersfreundlichkeit auszuloten und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Jede Rückmeldung hilft uns dabei, Wien noch lebenswerter zu machen", erklärt Sabine Hofer-Gruber, Senior:innenbeauftragte der Stadt Wien.
Grundlage der Befragung war ein von der WHO entwickelter Fragebogen, der bereits in anderen europäischen Großstädten wie Oldenburg, Venedig, Palermo, Warschau, Krakau und Skopje genutzt wurde. Im europäischen Vergleich liegt Wien in fast allen Befragungskategorien im oberen Bereich der Zufriedenheitswerte.
"Die Ergebnisse der Umfrage liefern ein wertvolles Stimmungsbild. Eine altersfreundliche Stadt ermöglicht älteren Menschen ein gutes, selbstbestimmtes und aktives Leben. Dieses positive Signal bestärkt und motiviert auch den Fonds Soziales Wien in seiner Arbeit", sagt Susanne Winkler, Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien.
Die nächste Senior:innenbefragung widmet sich nun der Digitalisierung, die auch Teil der Lebensrealität von Menschen über 60 Jahren ist. "Ich lade alle Wiener:innen ab 60 Jahren ein, ihre Erfahrungen zu teilen: Welche digitalen Angebote nutzen sie bereits? Wo fühlen sie sich sicher, wo besteht Unsicherheit? Und welche Unterstützung wäre im Alltag wirklich hilfreich? So können in Zukunft bedarfsorientierte Unterstützungsangebote entwickelt bzw. initiiert werden", erklärt Hofer-Gruber.
Die Teilnahme an der Umfrage "Fit für die digitale Zukunft" dauert etwa 15 Minuten, ist freiwillig und anonym. Die Befragung läuft bis 31. Mai 2026 und ist auf der Beteiligungsplattform der Stadt Wien verfügbar.