ORF-Gesundheitsmagazin zeigt wirksame Präventionsmethoden
Das ORF-Gesundheitsmagazin widmet sich am 18. April gezieltem Geh-Training zur Sturzprävention und weiteren wichtigen Gesundheitsthemen.
Das ORF-Gesundheitsmagazin "Bewusst gesund" mit Dr. Christine Reiler präsentiert am Samstag, dem 18. April 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mehrere wichtige Gesundheitsthemen.
Den Schwerpunkt bildet ein Beitrag über gezieltes Geh-Training zur Sturzprävention. Stürze gehören zu den häufigsten Unfallursachen im Alltag, besonders bei älteren Menschen. Kleine Unsicherheiten beim Gehen, nachlassende Balance oder schwächere Muskulatur erhöhen das Risiko erheblich.
Mit einfachen Übungen lassen sich Gleichgewicht, Koordination und Sicherheit beim Gehen deutlich verbessern. Wer bewusster und stabiler geht, kann Fehlhaltungen ausgleichen und Gelenksschmerzen sowie anderen Beschwerden entgegenwirken. Die Sendung begleitet einen entsprechenden Workshop.
Sportmediziner und Bewegungsspezialist Dr. Peter Poeckh erklärt in einem Studiogespräch, warum Krafttraining ein zentraler Baustein für Gesundheit und Lebensqualität im Alter ist. Es stärkt Muskeln und Knochen, verbessert das Gleichgewicht und beugt Stürzen vor.
Studien zeigen, dass gezielte Übungen in jedem Alter positive Effekte haben. Entscheidend sind die richtige Intensität, regelmäßige Durchführung und sichere Ausführung. Bereits einfache Übungen mit dem eigenen Körpergewicht können den Alltag deutlich erleichtern.
Ein weiterer Beitrag behandelt Alkoholismus und zeigt am Beispiel des Kärntners Daniel Wagner den schwierigen Weg zur Abstinenz. In Österreich sind über 340.000 Menschen betroffen, da die Grenze zur chronischen Erkrankung oft überschritten wird.
Prof. Dr. Siegfried Meryn gibt Tipps zum Testosteronabbau bei Männern. Bereits ab dem 40. Lebensjahr sinkt der Testosteronspiegel durchschnittlich um ein Prozent pro Jahr, was Energie, Stimmung und Leistungsfähigkeit beeinflussen kann.
Außerdem widmet sich die Sendung tropischen Zecken als "blinde Passagiere" der Zugvögel. Mit dem Klimawandel gelangen zunehmend exotische Arten wie die tropische Riesenzecke nach Europa, die neue Krankheitserreger wie das Krim-Kongo-Fieber übertragen kann.