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FPÖ kritisiert: Spritpreisbremse lässt Heizöl-Haushalte außen vor

Heizölpreis verdoppelt sich - 650.000 österreichische Haushalte betroffen

15. April 2026 um 14:41
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FPÖ-Energiesprecher Dorner kritisiert, dass die Spritpreisbremse nicht für Heizöl gilt, obwohl sich der Preis verdoppelt hat.

Die FPÖ Niederösterreich übt scharfe Kritik an der aktuellen Spritpreisbremse der Bundesregierung. Energiesprecher LAbg. Dieter Dorner bemängelt, dass Heizöl von der Maßnahme ausgenommen ist, obwohl über 650.000 österreichische Haushalte darauf angewiesen sind.

Heizölpreis hat sich nahezu verdoppelt

Besonders problematisch sei laut Dorner, dass der Heizölpreis in den letzten Wochen einen rapideren Anstieg verzeichnete als Diesel oder Benzin. "Der Preis für Heizöl hat sich in den letzten Wochen nahezu verdoppelt", so der FPÖ-Politiker.

In Niederösterreich sind laut den Angaben knapp 55.000 Haushalte von Heizöl abhängig. Dorner betont, dass viele einkommensschwache oder ältere Menschen sich eine Umrüstung auf alternative Heizsysteme wie Pellets, Wärmepumpe oder PV-Anlagen nicht leisten können.

Forderung nach Gleichstellung mit Treibstoffen

"Die sogenannte Spritpreisbremse, die den Namen Mogelpackung weit mehr verdient, ignoriert völlig die Sorgen und Nöte Hunderttausender Haushalte in Österreich", kritisiert Dorner die aktuelle Regelung.

Als Lösung fordert die FPÖ die ersatzlose Streichung der CO2-Steuer und eine Gleichstellung von Heizöl mit den Treibstoffen. "Würde es die Verlierer-Ampel mit ihren Entlastungs-Ansagen ernst meinen, müsste sie sofort die CO2-Strafsteuer ersatzlos streichen und Heizöl den Treibstoffen gleichstellen", so Dorner abschließend.

Schlagworte

#FPÖ#Heizöl#Spritpreisbremse#Energiepreise#Niederösterreich

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