Pressekonferenz am 29. April 2026 zu wirtschaftlichen Auswirkungen
Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche lädt zur Präsentation seiner Frühjahrsprognose für 23 osteuropäische Länder.
Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) lädt am Mittwoch, 29. April 2026, um 09:30 Uhr zur Pressekonferenz seiner Frühjahrsprognose für Osteuropa. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Region sowie dessen Folgen für den Ukraine-Krieg und den Machtwechsel in Ungarn.
Die Prognose für 23 Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, einschließlich Russland und Ukraine, behandelt mehrere aktuelle wirtschaftspolitische Fragen. Dazu gehört die Auswirkung des Iran-Kriegs auf das Wirtschaftswachstum in der Region und die Folgen eines zweiten großen Energiepreisschocks innerhalb weniger Jahre.
Weitere Schwerpunkte sind die ökonomischen Auswirkungen des Machtwechsels in Ungarn und die Frage, ob ein längerer Krieg im Nahen Osten manche osteuropäische Länder in eine Rezession stürzen könnte. Auch das mögliche Ende des investitionsgetriebenen Wachstumsmodells in Mittel- und Osteuropa steht zur Diskussion.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Wachstumsimpulsen, die von Osteuropa für Österreich zu erwarten sind, sowie den mittelfristigen Chancen und Risiken für die österreichische Wirtschaft. Die Analyse berücksichtigt auch den Druck auf Industrieunternehmen in der Region durch steigende Lohnkosten und verstärkte Konkurrenz aus China.
Als Gesprächspartner stehen Mario Holzner, Direktor des wiiw, und Richard Grieveson, stellvertretender Direktor und Hauptautor der Prognose, zur Verfügung. Die Pressekonferenz findet im Seminarraum im Souterrain des wiiw in der Rahlgasse 3, 1060 Wien, statt. Eine Registrierung ist erforderlich.