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Vienna City Marathon 2026: ÖAMTC-Tipps für freie Fahrt

Flughafen-Zufahrten und Stadtautobahnen bleiben trotz Marathon befahrbar

15. April 2026 um 08:01
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Am 19. April 2026 findet der Vienna City Marathon statt. Der ÖAMTC gibt wichtige Verkehrstipps für Autofahrer in Wien.

Der Vienna City Marathon am 19. April 2026 stellt Autofahrer in Wien vor besondere Herausforderungen. Doch der ÖAMTC beruhigt: Mit der richtigen Planung und den passenden Ausweichrouten ist die Stadt auch am Marathon-Sonntag gut befahrbar. Die Mobilitätsexperten des Clubs haben umfassende Verkehrsinformationen zusammengestellt, die Autofahrern helfen, trotz der Straßensperren sicher und entspannt ans Ziel zu kommen.

Stadtautobahnen bleiben durchgängig frei

Das wichtigste vorweg: Alle städtischen Autobahnen und Schnellstraßen in Wien bleiben laut ÖAMTC am Marathon-Tag unbehindert befahrbar. Dazu zählen die A1, A2, A4, A22 und A23 sowie die S1 und S2. Diese Hauptverkehrsadern stehen Autofahrern den ganzen Tag über zur Verfügung und ermöglichen eine großräumige Umfahrung der gesperrten Bereiche im Stadtzentrum.

Einschränkungen gibt es allerdings bei einzelnen Abfahrten: Die Ausfahrten von der Südost Tangente (A23) in Richtung Zentrum und Schüttelstraße sind zwischen etwa 8:00 und 15:45 Uhr gesperrt. Ebenso ist die Zufahrt von der Ost Autobahn (A4) Richtung Innenstadt ab dem Knoten Prater während dieser Zeit nicht möglich. Als Alternative empfiehlt der ÖAMTC die Anschlussstellen Handelskai oder Gürtel an der A23.

Auch die Abfahrt von der Donauufer Autobahn (A22) auf die Wagramer Straße beziehungsweise zur Reichsbrücke ist im Tunnel Kaisermühlen von 4:15 bis etwa 13:00 Uhr gesperrt. Diese Sperrung betrifft vor allem Fahrer aus den nördlichen Bezirken Wiens.

Flughafen Wien bleibt gut erreichbar

Trotz der Marathon-bedingten Verkehrseinschränkungen bleibt der Flughafen Wien-Schwechat für Autofahrer aus allen Richtungen gut erreichbar. Der ÖAMTC hat verschiedene Anfahrtsrouten getestet und gibt konkrete Empfehlungen für die optimale Zufahrt je nach Ausgangspunkt.

Westeinfahrt ohne Einschränkungen

Die Westeinfahrt zum Flughafen ist am Marathon-Tag vollständig frei befahrbar. Autofahrer können die gewohnte Route über Hietzinger Kai, Schönbrunner Schlossstraße, Grüner Berg und Altmannsdorfer Straße zur Tangente und weiter auf die Ost Autobahn (A4) nutzen. Diese Route bietet sich besonders für Reisende aus den westlichen Bezirken Wiens sowie aus Niederösterreich und Oberösterreich an.

Südliche Anfahrt über die S1

Für Autofahrer, die aus südlicher Richtung kommen, empfiehlt der ÖAMTC die Fahrt über die S1. Diese Schnellstraße ist von den Marathon-Sperren nicht betroffen und ermöglicht eine direkte Anbindung an den Flughafen. Besonders für Reisende aus der Steiermark, Kärnten oder dem Burgenland ist diese Route ideal.

Nördliche Bezirke: Umweg über Brücken

Autofahrer aus den Bezirken Ottakring (16), Hernals (17), Währing (18), Döbling (19), Brigittenau (21) und Floridsdorf (22) sollten den Weg über die Nord- beziehungsweise Floridsdorfer Brücke wählen und dann über die A22 und A23 zum Flughafen fahren. Als innerstädtische Alternative schlägt der ÖAMTC den Handelskai als Ausweichstrecke vor.

Querungsmöglichkeiten der Laufstrecken

Während des Vienna City Marathon werden zentrale Verkehrsadern für mehrere Stunden gesperrt. Dennoch gibt es an verschiedenen Stellen Möglichkeiten, die Laufstrecken zu queren. Der ÖAMTC weist jedoch darauf hin, dass mit Wartezeiten gerechnet werden muss, da die Querungen nur in den Pausen zwischen den Läuferfeldern möglich sind.

Ringstraße

Die berühmte Wiener Ringstraße kann trotz des Marathons an mehreren strategischen Punkten gequert werden. Mögliche Querungsstellen sind die Johannesgasse, der Schwarzenbergplatz, die Kärntner Straße und die Schottengasse. Diese Kreuzungen werden während des Marathons von der Polizei überwacht und zeitweise für den Querverkehr freigegeben.

Linke Wienzeile

Für die Querung der Linken Wienzeile stehen den Autofahrern mehrere Alternativen zur Verfügung: die Pilgrambrücke, die Reinprechtsdorfer Straße, der Gürtel und die Ullmannstraße. Diese Querungspunkte ermöglichen es, zwischen den südlichen und nördlichen Bezirken zu wechseln, auch wenn die Hauptroute durch den Marathon blockiert ist.

Obere Donaustraße

Die Obere Donaustraße kann zeitweise über die verschiedenen Donaukanalbrücken gequert werden. Diese Option ist besonders für Fahrer wichtig, die zwischen dem ersten und zweiten Bezirk wechseln müssen oder vom Prater in andere Stadtteile gelangen wollen.

Langzeitsperrung der Ringstraße

Eine besondere Herausforderung stellt die mehrtägige Sperrung der Ringstraße dar. Bereits ab Freitag, 17. April 2026, um 20:00 Uhr bis Sonntag, 19. April, um 20:00 Uhr ist die Ringstraße zwischen Stadiongasse und Schottengasse durchgehend gesperrt. Diese Maßnahme dient dem Aufbau der Marathon-Infrastruktur und der Sicherheit der Teilnehmer.

Die 48-stündige Sperrung betrifft nicht nur den Marathon-Tag selbst, sondern bereits das gesamte Wochenende. Autofahrer sollten daher bereits für Freitagabend und Samstag alternative Routen planen. Besonders betroffen sind Fahrten zwischen der Innenstadt und den äußeren Bezirken.

Digitale Hilfen und Service

Der ÖAMTC bietet verschiedene digitale Services, um Autofahrern die Navigation während des Marathons zu erleichtern. Unter www.oeamtc.at/routenplaner finden Nutzer einen speziellen Routenplaner, der alle Marathon-bedingten Straßensperren berücksichtigt und automatisch Alternativrouten vorschlägt.

Die ÖAMTC-App bietet ebenfalls eine Funktion "Route finden", die in Echtzeit über Verkehrsbehinderungen informiert und dynamische Routenempfehlungen gibt. Diese digitalen Hilfsmittel werden kontinuierlich aktualisiert und berücksichtigen auch kurzfristige Änderungen der Sperrungen.

Persönliche Beratung

Für Autofahrer, die eine persönliche Beratung bevorzugen, steht die Info-Hotline des ÖAMTC unter der Nummer 0810 120 120 zur Verfügung. Die Experten geben detaillierte Auskünfte über Sperrzeiten, Querungsmöglichkeiten und optimale Alternativrouten. Der Service ist provider-abhängig tarifiert und während des gesamten Marathon-Wochenendes verfügbar.

Tipps für eine stressfreie Fahrt

Der ÖAMTC empfiehlt allen Autofahrern, am Marathon-Wochenende mehr Zeit für geplante Fahrten einzuplanen. Auch mit den besten Alternativrouten können sich Verzögerungen ergeben, insbesondere an den Querungspunkten der Laufstrecken.

Wer nicht zwingend mit dem Auto unterwegs sein muss, sollte auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Die Wiener Linien passen ihren Fahrplan an den Marathon an und bieten zusätzliche Verbindungen an. Auch das Fahrrad kann eine gute Alternative sein, da Radfahrer flexibler auf Straßensperren reagieren können.

Für unvermeidbare Autofahrten während des Marathons sollten Fahrer die Route vorab planen und sich über aktuelle Sperrungen informieren. Der ÖAMTC stellt dafür umfangreiches Kartenmaterial und detaillierte Grafiken zur Verfügung, die alle wichtigen Informationen auf einen Blick zeigen.

Der Vienna City Marathon 2026 wird somit trotz umfangreicher Verkehrsmaßnahmen für Autofahrer bewältigbar bleiben – vorausgesetzt, sie nutzen die verfügbaren Informationen und planen ihre Routen entsprechend.

Schlagworte

#Vienna City Marathon#ÖAMTC#Verkehrssperre#Wien#Flughafen

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