Neue Sozialerhebung zeigt dramatischen Preisanstieg in Studierendenwohnheimen
Studierende zahlen durchschnittlich 586 Euro monatlich fürs Wohnen. SPÖ-Bildungssprecher Himmer sieht dringenden Handlungsbedarf.
Zur heute präsentierten Studierenden-Sozialerhebung (SOLA) 2025 betont SPÖ-Bildungs- und Wissenschaftssprecher Heinrich Himmer: „Leistbares Wohnen ist und bleibt eine zentrale soziale Frage für Studierende. Es ist gut und wichtig, dass die Bundesregierung Schritte setzt, um den finanziellen Druck und die Belastung für junge Menschen zu reduzieren.“
Studierende geben derzeit durchschnittlich 586 Euro monatlich fürs Wohnen aus – das entspricht rund 38 Prozent ihres Gesamtbudgets.
Besonders stark ist der Kostenanstieg in Studierendenheimen, wo die Preise seit 2015 um 61 Prozent gestiegen sind.
Zwar sei die finanzielle Situation vieler Studierender im Vergleich zu 2023 etwas stabiler, dennoch liege die Belastung weiterhin über dem Niveau vor Pandemie und Teuerungswelle. Nach wie vor hat rund ein Viertel der Studierenden mit starken finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen.
Himmer nennt als wichtige Instrumente die regelmäßige Valorisierung der Studienbeihilfe sowie diverse Fonds für Härtefälle. Unterstützend äußert er sich zudem zum geplanten Mensa-Menü für Studierende für unter 5 Euro.
Im Regierungsprogramm sei auch die Wiedereinführung der Förderung gemeinnütziger Studierendenwohnheime vorgesehen.
„Unser Ziel muss sein, diese Entwicklung nachhaltig zu verbessern. Studierende dürfen nicht gezwungen sein, immer mehr Erwerbsarbeit auf Kosten ihres Studiums zu leisten. Gute Rahmenbedingungen im Wohnbereich sind dabei ein entscheidender Hebel“, so Himmer abschließend.