Bürgermeister Ludwig und WienTourismus präsentieren Erfolgszahlen und Zukunftspläne
WienTourismus lädt zum Mediengespräch über die Entwicklung Wiens als internationale Kongressdestination und die Perspektiven für 2026.
Wien festigt seine Position als eine der führenden Kongressmetropolen Europas. Am 21. April 2026 lädt der WienTourismus gemeinsam mit hochkarätigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu einem umfassenden Mediengespräch, um Bilanz über das vergangene Jahr zu ziehen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.
Das Mediengespräch mit dem Titel "Bilanz der Kongressmetropole Wien 2025 & Ausblick auf 2026" findet um 11:30 Uhr im traditionsreichen Presseclub Concordia in der Bankgasse statt. Eine illustre Runde von Experten wird über die Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Wiener Kongress- und Tagungswirtschaft informieren.
An vorderster Front steht Bürgermeister Michael Ludwig, der die politischen Rahmenbedingungen und strategischen Ausrichtungen der Stadt Wien für den Kongresstourismus erläutern wird. Als wichtiger Partner fungiert Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus, der tiefere Einblicke in die operative Umsetzung und Marketingstrategien geben wird.
Die Wirtschaftsperspektive bringt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, ein, während Anita Paic, Leiterin des Vienna Convention Bureau im WienTourismus, als Spezialistin für die operative Abwicklung von Kongressen und Tagungen auftritt.
Das Vienna Convention Bureau spielt eine zentrale Rolle bei der Positionierung Wiens als internationale Kongressdestination. Die Organisation fungiert als erste Anlaufstelle für Veranstalter von Kongressen, Tagungen und Incentive-Reisen und bietet umfassende Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Business-Events.
Wien konkurriert dabei mit anderen europäischen Metropolen wie Berlin, Paris, London oder Barcelona um die lukrativen internationalen Großveranstaltungen. Der Erfolg der Stadt basiert auf einer Kombination aus exzellenter Infrastruktur, zentraler Lage in Europa, hoher Lebensqualität und einem reichen kulturellen Angebot.
Der Kongress- und Tagungstourismus stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für Wien dar. Geschäftsreisende geben traditionell mehr aus als Urlaubstouristen und tragen überproportional zur Wertschöpfung bei. Hotels, Restaurants, Verkehrsbetriebe und Dienstleister profitieren gleichermaßen von diesem Segment.
Die Veranstaltungsbranche musste in den vergangenen Jahren erhebliche Herausforderungen bewältigen. Nach den pandemiebedingten Einschränkungen erlebt der Sektor nun eine Phase des Aufschwungs, wobei sich auch neue Trends wie hybride Veranstaltungsformate etabliert haben.
Wien verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur für Kongresse und Tagungen. Das Austria Center Vienna, die Messe Wien, das Wiener Konzerthaus und zahlreiche Hotels bieten moderne Veranstaltungsräume für Events jeder Größenordnung. Die zentrale Lage in Europa macht die Stadt zu einem idealen Treffpunkt für internationale Delegationen.
Die hervorragende öffentliche Verkehrsanbindung, die Nähe zum Flughafen Wien-Schwechat und die hohe Dichte an Vier- und Fünf-Sterne-Hotels verstärken die Attraktivität als Veranstaltungsort. Darüber hinaus punktet Wien mit politischer Stabilität und einer langen Tradition als Gastgeber internationaler Organisationen.
Trotz der positiven Entwicklung steht die Branche vor verschiedenen Herausforderungen. Die zunehmende Digitalisierung verändert die Art, wie Kongresse und Tagungen konzipiert und durchgeführt werden. Nachhaltigkeit wird zu einem immer wichtigeren Entscheidungskriterium für Veranstalter, was neue Anforderungen an die Infrastruktur und Dienstleistungen stellt.
Der internationale Wettbewerb um prestigeträchtige Veranstaltungen wird intensiver, weshalb kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur und innovative Servicekonzepte erforderlich sind. Wien muss seine Alleinstellungsmerkmale weiter ausbauen und neue Zielgruppen erschließen.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt Wien, WienTourismus und Wirtschaftskammer Wien ist ein Erfolgsfaktor für die Positionierung als Kongressmetropole. Diese öffentlich-private Partnerschaft ermöglicht es, Ressourcen zu bündeln und koordinierte Marketingmaßnahmen zu entwickeln.
Internationale Kooperationen und Mitgliedschaften in Fachorganisationen wie der International Congress and Convention Association (ICCA) verstärken die globale Sichtbarkeit Wiens als Veranstaltungsort.
Das Mediengespräch findet im ersten Stock des Presseclub Concordia statt, der über einen Lift verfügt und somit barrierefrei erreichbar ist. Die Anreise ist unkompliziert mit den U-Bahn-Linien U3 (Station Herrengasse) oder U2 (Station Schottentor) möglich.
Medienvertreter benötigen einen gültigen Presseausweis für den Zutritt. Vor Ort steht kostenloses WLAN zur Verfügung, um die Berichterstattung zu erleichtern. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bei Lena Langbauer-Kump vom WienTourismus erforderlich.
Das Jahr 2026 verspricht spannende Entwicklungen für Wien als Kongressstandort. Die Präsentation wird voraussichtlich konkrete Zahlen zur Performance 2025 sowie strategische Ziele und geplante Initiativen für das laufende Jahr enthalten.
Besonders interessant dürften die Auswirkungen neuer Trends wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und veränderte Reisegewohnheiten auf die Kongressbranche sein. Wien positioniert sich dabei als innovative und zukunftsorientierte Destination, die auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Branche eingeht.
Die Bilanzpressekonferenz unterstreicht die Bedeutung, die Wien dem Kongress- und Tagungstourismus beimisst, und zeigt das Engagement aller beteiligten Akteure für die Weiterentwicklung dieses wichtigen Wirtschaftszweigs.