Neuer Vollanschluss der Nordspange sorgt für mehr Verkehrssicherheit
Nach jahrelangen Problemen wurde die unfallträchtige Kreuzung B21/L151 in Wiener Neustadt umgebaut. 1,24 Millionen Euro investierte das Land in die Sicherheit.
Die Landesregierung Niederösterreich hat die Kreuzung der Gutensteiner Straße B 21 mit der Badener Straße L 151 "Nordspange Wiener Neustadt" zu einem Vollanschluss umgebaut. Udo Landbauer gab die neue Verkehrsführung offiziell frei.
Mit dem Vollanschluss wurde nach Angaben des Landes eine sichere Verkehrsführung geschaffen und die Gefahrenstelle beseitigt. Die bisherige Halbanschlusslösung hatte über Jahre hinweg zu gefährlichen Verkehrssituationen geführt. Täglich passieren rund 14.000 Fahrzeuge diesen Bereich.
Kernstück der neuen Verkehrslösung ist eine rund 160 Meter lange Rampe südlich der B 21, die eine Anbindung an die L 151 gewährleistet. Das bisherige Linksabbiegen auf der B 21 entfällt. Künftig ist in beiden Fahrtrichtungen ausschließlich Rechtsabbiegen möglich.
Nach Aussage von NÖ Straßenbaudirektor Josef Decker führt der Umbau zur Vollanschlussstelle zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Im Zuge der Maßnahmen wurde die B 21 verbreitert, auf der L 151 ein neuer Linksabbiegestreifen errichtet und die Fahrbahn mit einer neuen Deckschichte versehen. Im Böschungsbereich wurden beidseitig Steinmauern ausgeführt und die Konfliktpunkte mit moderner Beleuchtung ausgestattet.
Die Asphaltierungsarbeiten konnten Ende März abgeschlossen und die Rampen dem Verkehr freigegeben werden. Die abschließenden Markierungs- und Ergänzungsarbeiten erfolgten bis 3. April.
Die Gesamtkosten für den Neubau der Rampe belaufen sich auf rund 1,24 Millionen Euro und werden zur Gänze vom Land Niederösterreich getragen.
Der NÖ Straßendienst bedankte sich bei allen Verkehrsteilnehmern für die Geduld und das Verständnis während der Bauarbeiten.