PRESSEFEUER
StartseiteFeaturesPreiseTools
Zurück zum Newsroom
OTS-MeldungSteiermark/Wind/Windkraft/Windenergie/Energie/Wirtschaft und Finanzen/Umwelt/Politik/Energiemarkt

Steiermark plant 18 neue Windkraft-Zonen bis 2030

Novelliertes Sachprogramm Wind 2026 sieht 4800 Hektar neue Flächen vor

13. April 2026 um 13:51
Teilen:

Das Land Steiermark schickt ein neues Sachprogramm Wind in Begutachtung. 18 neue Zonen sollen bis 2030 entstehen.

Die Steiermark setzt ihren Kurs beim Ausbau der Windenergie konsequent fort. Das Land hat nun 18 neue Wind-Zonen festgelegt und das novellierte Sachprogramm Wind 2026 in Begutachtung geschickt. Für neue beziehungsweise erweiterte Vorrang- und Eignungszonen sollen insgesamt 4.800 Hektar Fläche ausgewiesen werden.

Ehrgeizige Ziele bis 2030

Das aktuelle steirische Regierungsprogramm sieht einen Zubau von 400 Megawatt an Windkraftleistung bis 2030 vor. Gleichzeitig bleibt die Energiestrategie "Steiermark Plus 2030" mit dem definierten Ziel von 1.000 Megawatt installierter Gesamtleistung weiter aufrecht. "Es ist erfreulich, dass die Steiermark nicht zuletzt auch unter den Eindrücken des aktuellen geopolitischen Umfelds einer sich zuspitzenden Öl- und Gaskrise politisch beim Ziel von 1.000 MW bis 2030 weiter auf Kurs ist und bleibt", erklärt Florian Maringer, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Angesichts des stark steigenden Energiebedarfs und der geopolitischen Herausforderungen durch die Gaskrise gewinnt die Windenergie zusätzlich an Bedeutung. Für den steirischen Wirtschaftsstandort und die Energiezukunft des Landes sei dieser Ausbau mehr als sinnvoll, betont Maringer.

Aktuelle Windkraft-Situation in der Steiermark

Derzeit speisen in der Steiermark 122 Windräder bis zu 324 Megawatt an sauberem, sicherem und regionalem Windstrom ins Netz ein. Diese Anlagen stärken den Wirtschaftsstandort und die Energiezukunft der Steiermark, machen sie sicherer und unabhängiger – besonders in Zeiten aktueller Krisen.

"Das Setzen auf heimische Energie wird die Versorgungssicherheit der Wirtschaft und der steirischen Haushalte weiter vorantreiben", betont Maringer.

Neun neue Vorrangzonen geplant

Das aktuelle Sachprogramm sieht neun neue Vorrangzonen vor. Darunter befinden sich fünf neue Eignungszonen und vier Erweiterungen bereits bestehender Zonen.

"Kritisch und mit diesem Ziel vor Augen müssen nun die Zonen evaluiert werden: Am Ende zählt nur, dass ausreichend umsetzbare Flächen vorhanden sind, um heimische Energie zu erzeugen. Industrie und Haushalte brauchen diese Sicherheit", erklärt der IG Windkraft-Geschäftsführer.

30 Gemeinden

Mit allen beteiligten 30 Gemeinden wurden bereits in den ersten Monaten des Jahres Gespräche geführt, so die Aussendung des Landes. Diese Gemeinden sollten jetzt bei der Umwidmung unterstützt werden, betont die IG Windkraft: "Die Politik kann auf allen Ebenen dabei unterstützen, den Menschen sichere Energie aus ihrer Heimat zu garantieren", so Maringer abschließend.

Planungssicherheit als Erfolgsfaktor

Bei den ambitionierten Zielen geht es nun vor allem um Umsetzbarkeit und Planungssicherheit bei der Realisierung. Die Branche benötigt verlässliche Rahmenbedingungen, um die geplanten Investitionen tätigen zu können.

Die Windenergie spielt eine zentrale Rolle in der österreichischen Energiewende. Heimische Windräder versorgen bereits heute rund 2,75 Millionen Haushalte im Land mit sauberem, unabhängigem und günstigem Strom. Nach einer aktuellen repräsentativen Umfrage befürworten 83 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher den Ausbau der Windenergie.

Wirtschaftliche Bedeutung der Windbranche

Die IG Windkraft repräsentiert rund 180 in den Regionen verankerte, meist mittelständische Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Herstellung über die Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und Wartung. Die österreichische Windbranche beschäftigt etwa 8.000 Menschen und hat in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet.

Durch Milliarden-Investitionen stärkt die Windbranche den heimischen Wirtschaftsstandort.

Schlagworte

#Windenergie#Steiermark#Energiewende

Weitere Meldungen

OTS
Steiermark

SPÖ ruft Gesundheitsnotstand für Graz aus

16. Apr. 2026
Lesen
OTS
Leoben

AT&S macht KI bei Lange Nacht der Forschung erlebbar

14. Apr. 2026
Lesen
OTS
Hilfswerk

Hilfswerk Steiermark erweitert Geschäftsführung

14. Apr. 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Die moderne Plattform für digitale Pressemitteilungen in Österreich.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.