RTR-Auktion bringt mehr Kapazität für österreichische Handynutzer
Magenta Telekom erwirbt 100 MHz Spektrum und startet bereits im Herbst mit dem technischen Rollout der neuen Frequenzen.
Magenta Telekom hat bei der jüngsten Frequenzauktion der Telekom-Regulierungsbehörde (RTR) zusätzliches Mobilfunkspektrum erworben und investiert dabei 13,2 Millionen Euro. Das Unternehmen will im kommenden Herbst mit dem technischen Rollout beginnen.
Im Rahmen der RTR-Auktion wurden Mobilfunkfrequenzen aus den Bereichen 2.300 MHz und 2.600 MHz vergeben. Magenta konnte dabei bestehende Frequenzen im 2.600 MHz-Band sichern und neue Frequenzen im 2.300 MHz-Bereich erwerben.
"Die Telekommunikationsinfrastruktur ist das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandortes", sagt Thomas Kicker, CEO von Magenta Telekom. "Das Investment in Höhe von 13,2 Millionen Euro in bestehende und neue Frequenzen bekräftigt unser Bekenntnis zum weiteren Ausbau der Datenautobahnen – für die Unternehmen und die Menschen in unserem Land."
CTIO Volker Libovsky sagt: "Das Auktionsziel war die Sicherstellung der effizienten Frequenznutzung in Österreich. In einem fairen und ausgewogenen Verfahren wurden wichtige Weichen für die digitale Zukunft gestellt. Wir freuen uns, dass unsere Kundinnen und Kunden von der Erweiterung der Mobilfunkkapazitäten profitieren werden."
Mit dem Erwerb der Frequenzen geht für Magenta die Verpflichtung einher, eine bestimmte Anzahl an Mobilfunkstandorten mit dem jeweiligen Frequenzband zu betreiben. Das Unternehmen plant, im kommenden Herbst mit dem technischen Rollout zu beginnen.
Magenta-Kundinnen und -Kunden sollen die neu erworbenen Frequenzen im 2.300 MHz-Band ohne Anpassung ihrer Smartphone-Einstellungen nutzen können.