Österreichische Umfrage deckt Diskrepanz zwischen Wünschen und Realität am Muttertag auf
Eine aktuelle IMAS-Studie zeigt: Mütter wünschen sich Entspannung, bekommen aber oft gemeinsame Zeit. Lebende Pflanzen schlagen Blumensträuße.
Der Muttertag ist für die Österreicher:innen ein Festtag mit hoher Bedeutung: Er rangiert nach Weihnachten, aber deutlich vor Halloween und sogar vor Ostern. Das zeigt eine IMAS-Umfrage in der jungen österreichischen Bevölkerung im Auftrag von Gardena, für die 1.000 Personen im Alter von 19 bis 49 Jahren im Zeitraum vom 2. Jänner bis 16. Jänner 2026 befragt wurden.
Drei Fünftel der Befragten (59 %) halten den Muttertag für wichtig bis sehr wichtig. Diese Einschätzung erstreckt sich über verschiedene sozialdemografische Gruppen hinweg. 65 % sehen den Muttertag vor allem als Anlass, um „Danke“ zu sagen. Gleichzeitig geben 56 % an, der Muttertag sei mittlerweile zu kommerziell geworden, und 36 % finden, er werde nicht mehr so wie früher gefeiert und verliere an Wert.
Rund ein Drittel der Österreicher:innen (32 %) beschäftigt sich intensiv mit der Auswahl eines passenden Muttertagsgeschenks; 31 % tun dies eher wenig oder gar nicht. 58 % berichten, dass das Muttertagsgeschenk in den vergangenen Jahren bei ihrer Mama gut angekommen ist. 15 % haben nichts verschenkt.
Als ideales Muttertagsgeschenk nennen viele Befragte gemeinsame Zeit: Je 66 % halten einen Ausflug oder bewusst nur für die Mutter reservierte Stunden für besonders passend. 64 % sehen ein gemeinsames Mittagessen als perfektes Geschenk, und 57 % nennen einen ganzen Tag nur für Mama. Nur 15 % der Befragten meinen, dass Geschenke immer den Wünschen der Mütter entsprechen. Betrachtet man die Perspektive der Mütter, geben 39 % an, am Muttertag am liebsten einfach nur zu entspannen und nichts für die Familie machen zu müssen. 57 % der Mütter sagen, dass auch am Muttertag Arbeit und Organisation größtenteils an ihnen hängen bleiben; 46 % geben an, der Muttertag sei in der Praxis eher ein Tag der Familie als ein Tag der Mutter selbst. 67 % sagen, ein ehrliches „Danke“ würde als Geschenk ausreichen, 17 % erwarten ein besonderes oder aufwendiges Präsent.
Fast die Hälfte der Befragten (46 %) findet, dass Blumen und Konfekt zum Muttertag dazugehören. Etwa 22 % verschenken jedes Jahr einen Blumenstrauß, weitere 30 % tun dies gelegentlich. Bei der Wahl zwischen Schnittblumen und einer lebenden Pflanze würden 56 % der befragten Mütter eine lebende Pflanze wählen; 17 % würden einen klassischen Blumenstrauß bevorzugen, 24 % beides gleichermaßen. Bei Müttern mit höherem formellen Bildungsabschluss liegt der Wert bei 62 %, bei Müttern am Land bei 59 %.
Mehr als die Hälfte der Interviewten ist der Ansicht, dass eigenes Gemüse und Obst besonders gut schmecken (54 %). 42 % sagen, dass selbstangebaute Lebensmittel stolz und zufrieden machen.
Gardena verweist in der OTS darauf, dass Gartengeräte als Geschenkekategorie passen könnten, weil sie langfristig praktisch sind. In der Mitteilung werden als Beispiele Produkte wie das Gardena Micro-Drip-System zur Tröpfchenbewässerung und die Gardena Mobile Schlauchbox Move genannt. Gardena kommentiert, dass moderne, ergonomische oder zeitsparende Geräte die Arbeit im Garten erleichtern und so zur Entlastung beitragen können.
Die Umfrage nennt weitere Präferenzen: Selbstgebasteltes rangiert mit 44 %; Gutscheine mit 34 %; Grußkarten mit 28 %; Süßigkeiten mit 20 %.
Die Online-Umfrage wurde vom 2. bis 16. Jänner 2026 vom Marktforschungsinstitut IMAS im Auftrag von Gardena durchgeführt und befragte 1.000 Österreicher:innen im Alter von 19 bis 49 Jahren.