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Gardena-Studie: Mütter wollen Zeit statt teure Geschenke

Österreichische Umfrage deckt Diskrepanz zwischen Wünschen und Realität am Muttertag auf

13. April 2026 um 08:21
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Eine aktuelle IMAS-Studie zeigt: Mütter wünschen sich Entspannung, bekommen aber oft gemeinsame Zeit. Lebende Pflanzen schlagen Blumensträuße.

Der Muttertag gehört zu den wichtigsten Feiertagen der Österreicher – doch zwischen den Wünschen der Mütter und den tatsächlichen Geschenken klafft eine deutliche Lücke. Das zeigt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts IMAS im Auftrag von Gardena Österreich, für die 1.000 Personen im Alter von 19 bis 49 Jahren befragt wurden.

Muttertag rangiert vor Ostern und Halloween

Die Bedeutung des Muttertags in der österreichischen Gesellschaft ist beachtlich: 59 Prozent der Befragten halten den Tag für wichtig bis sehr wichtig. Damit rangiert er nach Weihnachten, aber deutlich vor Halloween und sogar vor Ostern. Diese hohe Wertschätzung zieht sich durch alle Alters-, Bildungs- und Geschlechtergruppen.

"Besonders interessant war für uns die Frage, welche Rolle 'grüne' Geschenke wie Blumensträuße oder lebende Pflanzen spielen", erklärt Eva Weigl, Marketingverantwortliche bei Gardena Österreich. Für 65 Prozent der Befragten ist der Muttertag vor allem ein Anlass, um "Danke" zu sagen.

Kommerzialisierung sorgt für Kritik

Trotz der hohen Bedeutung gibt es auch kritische Stimmen: 56 Prozent der Befragten finden, dass der Muttertag mittlerweile zu kommerziell geworden ist. Knapp zwei Fünftel (36 Prozent) meinen sogar, der Tag werde nicht mehr so wie früher gefeiert und verliere an Wert.

Fragt man die Mütter direkt nach störenden Aspekten, steht die Kommerzialisierung an erster Stelle (13 Prozent). Danach folgt die Kritik, dass sich die Wertschätzung nur auf einen einzigen Tag konzentriert (12 Prozent). Neun Prozent bemängeln, dass der Tag eher Stress als Erholung bringt.

Die große Diskrepanz: Was Mütter wirklich wollen

Hier wird die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit besonders deutlich. Während die österreichische Bevölkerung gemeinsame Zeit als ideales Muttertagsgeschenk ansieht – 66 Prozent halten einen Ausflug oder bewusst für die Mutter reservierte Stunden für passend – sieht die Realität der Mütter anders aus.

39 Prozent der Mütter geben an, dass sie am Muttertag am liebsten einfach nur entspannen und nichts für die Familie machen würden. Ein deutlicher Widerspruch zu den gut gemeinten Plänen der Schenkenden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Mehr als die Hälfte der Mütter (57 Prozent) berichtet, dass auch am Muttertag die Arbeit und Organisation größtenteils an ihnen hängen bleiben.

46 Prozent der Mütter sagen zudem, dass der Muttertag in der Praxis eher ein Tag der Familie als ein Tag der Mutter selbst ist. Dabei würde für 67 Prozent bereits ein ehrliches "Danke" als Geschenk ausreichen – nur 17 Prozent erwarten sich ein besonderes oder aufwendiges Präsent.

Lebende Pflanzen schlagen Blumensträuße

Bei der Geschenkewahl zeigt sich ein interessanter Trend: Fast die Hälfte der Österreicher (46 Prozent) findet zwar, dass Blumen und Konfekt zum Muttertag dazugehören. Rund ein Fünftel (22 Prozent) verschenkt jedes Jahr einen Blumenstrauß, weitere 30 Prozent tun dies gelegentlich.

Doch wenn die Wahl zwischen Schnittblumen und lebenden Pflanzen ansteht, entscheiden sich 56 Prozent der Mütter für die lebende Variante. Bei Müttern mit höherem Bildungsabschluss steigt dieser Wert sogar auf 62 Prozent, bei Müttern am Land auf 59 Prozent. Nur 17 Prozent würden den klassischen Blumenstrauß bevorzugen.

Die Gründe für diese Präferenz liegen auf der Hand: Lebende Pflanzen symbolisieren ganzjährige Wertschätzung und bieten die Möglichkeit des Selbstanbaus. Mehr als die Hälfte der Befragten ist davon überzeugt, dass eigenes Gemüse und Obst besonders gut schmeckt (54 Prozent). 42 Prozent geben an, dass selbst angebaute Lebensmittel stolz und zufrieden machen.

Gartengeräte als praktische Geschenkidee

Aus diesen Erkenntnissen leitet Gardena eine neue Geschenkekategorie ab: moderne Gartengeräte. "Hier eröffnet sich eine Geschenkekategorie, die das ganze Jahr über Wertschätzung ausdrückt und der Mutter zugleich mehr Zeit für sich selbst ermöglicht", erklärt Eva Weigl.

Moderne, ergonomische oder zeitsparende Geräte können die Arbeitszeit im Garten deutlich erleichtern und körperliche Belastung reduzieren. Als Beispiele nennt das Unternehmen automatische Bewässerungssysteme wie das Gardena Micro-Drip-System oder die neue Mobile Schlauchbox Move, die sich besonders für Urban Gardening auf Balkon oder Terrasse eignet.

Zeitgemäße Lösungen für moderne Mütter

"Gerade vor dem Hintergrund, dass sich viele Mütter vor allem mehr Zeit für sich selbst wünschen – und nicht große oder besonders aufwendige Geschenke – entsteht hier ein neuer, passender Ansatz", so Weigl. Zeitgemäße Gartentools könnten dazu beitragen, die Diskrepanz zwischen Wunsch und Geschenk zu verkleinern.

Die Studie zeigt auch, dass nur 15 Prozent der Befragten glauben, dass Muttertagsgeschenke immer den Wünschen der Mütter entsprechen. 58 Prozent berichten immerhin, dass ihre Geschenke in den vergangenen Jahren gut angekommen sind. Nur vier Prozent geben an, dass dies nicht der Fall war.

Praktische vs. symbolische Geschenke

Die Umfrage offenbart interessante Präferenzen bei der Geschenkewahl: Während gemeinsame Zeit (66 Prozent) und ein spezielles Mittagessen (64 Prozent) als ideal gelten, rangieren klassische Geschenke wie Selbstgebasteltes (44 Prozent), Gutscheine (34 Prozent) oder Süßigkeiten (20 Prozent) deutlich dahinter.

32 Prozent der Österreicher beschäftigen sich intensiv mit der Auswahl eines passenden Muttertagsgeschenks, während ein nahezu gleich großer Anteil (31 Prozent) angibt, sich eher wenig oder gar nicht damit auseinanderzusetzen.

Fazit: Weniger ist oft mehr

Die Gardena-Studie zeigt deutlich, dass beim Muttertag weniger oft mehr ist. Statt aufwendiger Geschenke und gemeinsamer Aktivitäten wünschen sich viele Mütter einfach Zeit für sich selbst. Geschenke, die langfristig Entlastung bringen – wie praktische Gartengeräte oder lebende Pflanzen – treffen dabei eher den Nerv der Zeit als traditionelle Blumensträuße oder zusätzliche Familienprogramme.

"Sie stehen nicht für zusätzlichen Aufwand, sondern für Entlastung im Alltag, mehr Komfort und damit für wertvolle Me-Time", fasst Weigl zusammen. So wird aus einem Geschenk nicht nur eine symbolische Aufmerksamkeit, sondern eine langfristige Begleitung für alle, die ihre grüne Oase bewusst genießen möchten.

Die Studie wurde vom 2. bis 16. Januar 2026 durchgeführt und ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung im Alter von 19 bis 49 Jahren.

Schlagworte

#Muttertag#Gardena#IMAS-Studie#Geschenke#Familie#Garten#Österreich#Lebensart

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