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Vetmeduni öffnet Türen zur Langen Nacht der Forschung 2026

Wissenschaft zum Anfassen am Campus der Veterinärmedizinischen Universität Wien

9. April 2026 um 09:01
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Am 24. April 2026 lädt die Vetmeduni Wien zur größten Forschungsveranstaltung Österreichs ein - mit über 15 Stationen zum Entdecken.

Am Freitag, den 24. April 2026, verwandelt sich der Campus der Veterinärmedizinischen Universität Wien in ein Forschungslabor. Von 17:00 bis 21:00 Uhr öffnet die Vetmeduni im Rahmen der Langen Nacht der Forschung ihre Türen für alle Interessierten - bei freiem Eintritt. Besucher aller Altersgruppen können das Programm vor Ort erleben.

Österreichs größtes Forschungs-Event

Die Lange Nacht der Forschung ist Österreichs größtes Forschungs-Event, bei dem Forscherinnen und Forscher ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die Vetmeduni beteiligt sich mit über 15 Stationen am eigenen Campus und ist zudem mit Beiträgen an mehreren Standorten österreichweit vertreten.

Forscherinnen und Forscher präsentieren ihre Arbeit für ein breites Publikum – von Kindern und Jugendlichen bis zu interessierten Erwachsenen. Es gibt Einblicke hinter die Kulissen, Mitmach-Experimente und geführte Touren durch Sammlungen.

Highlights am Campus: Von Wölfen bis zu erfinderischen Vögeln

Die Core Facility Wolf Science Center (WSC) der Vetmeduni ermöglicht die fachübergreifende Erforschung von mit dem Menschen sozialisierten Wölfen und Hunden. Das Messerli Forschungsinstitut für Mensch-Tier-Beziehung zeigt Forschungsarbeiten zu erfinderischen Vögeln; im OTS werden Kea-Papageien, Goffin-Kakadus und Karakaras genannt.

Moderne Diagnostik und Bildgebung

Zu den Programmpunkten gehören Fragestellungen wie "Kann man Atmung sehen?" und Beiträge zu modernen bildgebenden Verfahren in der veterinärmedizinischen Forschung, Diagnostik und Ausbildung. Besucher können unter anderem Einblicke in Lunge, Herz und Knochen gewinnen.

Aktuelle Forschungsthemen im Fokus

Weitere Themen am Campus sind der Einfluss von Mikroplastik – wie wir Mikroplastik aufnehmen und welchen Einfluss es auf uns haben kann – sowie Forschung rund ums Pferd, etwa Gefahren durch Mücken und Zecken und das Erkennen von Schmerzen beim Pferd.

Tierseuchen und digitale Stallüberwachung

Zum Programm gehört auch der Punkt "Tatort Tierseuche: Wie können wir eine Tierseuche erkennen und eindämmen." Ebenfalls vertreten ist das Thema "Digital im Stall – was uns Computer über das Verhalten von Kühen und Schweinen erzählen können."

Einzigartige Museumssammlungen

Das Anatomiemuseum bietet eine anatomische Entdeckungsreise mit Skeletten sowie Feucht- und Trockenpräparaten. Führungen sind auf 25 Personen begrenzt; Anmeldung erforderlich.

Das Veterinärpathologische Museum wird als eine der größten veterinärpathologischen Sammlungen weltweit beschrieben – vom Elefanten bis zum Huhn, mit häufigen und seltenen Krankheitsbildern. Führungen sind auf 30 Personen begrenzt; Anmeldung erforderlich.

Innovative Forschungsansätze

Weitere Stationen befassen sich mit Zellkulturmodellen in der Schweinemedizin, optimiertem Samenbanking zum Rasseerhalt des Norikers ("Gefroren für morgen") und der Unterscheidung zwischen verschiedenen Keimen ("Zwischen Genuss & Gefahr").

Österreichweite Präsenz

Die Vetmeduni ist auch außerhalb des Campus mit Stationen an mehreren Standorten in Österreich vertreten:

  • Biozentrum in Wien Landstraße
  • IFA in Tulln, Niederösterreich
  • ISTA (Institute of Science and Technology Austria) in Gugging, Niederösterreich
  • Universität für Weiterbildung in Krems, Niederösterreich
  • Biologische Station Neusiedlersee in Illmitz, Burgenland

Wissenschaft für alle zugänglich machen

Die Lange Nacht der Forschung präsentiert Forschungsthemen für ein breites Publikum und ermöglicht den direkten Austausch mit Forschenden. Der freie Eintritt sorgt dafür, dass Interessierte ohne Eintrittsgebühr teilnehmen können.

Am 24. April 2026 öffnet die Veterinärmedizinische Universität Wien ihre Türen für alle, die neugierig auf Wissenschaft sind.

Schlagworte

#Lange Nacht der Forschung#Vetmeduni Wien#Wissenschaft#Forschung#Veterinärmedizin

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