60 Aktivisten verbinden Sport mit Anti-Atom-Botschaft
Beim Linz Marathon setzen atomstopp-Botschafter ein Zeichen gegen den weltweiten Atomkraft-Ausbau und warnen vor den Gefahren der Atomenergie.
Beim Linz Marathon trugen Läufer_innen des Vereins atomstopp sonnengelbe Anti-Atom-Laufshirts mit der Botschaft "Atomkraft? Nein Danke!" durch die oberösterreichische Landeshauptstadt und verbanden dabei sportliche Aktivität mit gesellschaftlicher Aufklärungsarbeit.
"Nie war deutlicher spürbar, dass die Atomstromproduktion neben Atombomben die bedrohlichste Fehlentwicklung der Menschheitsgeschichte darstellt", warnt Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben!, vor einer fatalen Entwicklung. Im OTS-Zitat heißt es zudem, dass nach Angriffen auf Atomkraftwerke in der Ukraine in den vergangenen Tagen im Iran ein AKW kriegerisch beschossen worden sei.
Stoiber kritisiert außerdem, dass unverantwortliche Politiker_innen in Verbindung mit der Atomlobby die Welt mit vielen Atomkraftwerken überziehen wollen, so der OTS-Text.
Der atomstopp-Geschäftsführer sieht in der öffentlichen Aufklärung den Weg, die Atomkraft-Pläne einer "kleinen Minderheit von Staaten" langfristig zu stoppen. Nur durch kontinuierliche Informationsarbeit und Bewusstseinsbildung könne diese Gefahr gebannt werden, heißt es im OTS.
Die stellvertretende atomstopp-Obfrau Anna Weinbauer freut sich über die Beteiligung und wird im OTS mit den Worten zitiert: "Damit weitere AKWs gar nicht an den Start kommen, tragen unsere Läufer_innen in sonnengelben Anti-Atom-Laufshirts die deutliche Botschaft ins Ziel." In dem OTS-Zitat heißt es außerdem, die Teilnehmenden verbinden "Spaß, Gemeinschaft und Engagement" und zeigen: "Für eine atomkraftfreie Zukunft kann man aktiv, sichtbar und motivierend eintreten".