Gemeinderat beschließt Widmungsplan für 32 Hektar großes Gebiet
Wien plant neue Fuß- und Radverbindung vom Wiental bis in den Süden. Schutzzone für historische Villenbebauung wird erweitert.
Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Mobilität und Wiener Stadtwerke wurde ein neuer Flächenwidmungs- und Bebauungsplan für den südlichen Bereich der Verbindungsbahn beschlossen. Der Plan bezieht sich auf ein rund 32 Hektar großes Gebiet und sieht eine hochwertige Fuß- und Radverbindung entlang der Verbindungsbahn vor.
Die Widmung ermöglicht künftig eine hochwertige Fuß- und Radverbindung entlang der Verbindungsbahn und bildet die Grundlage für den weiteren Ausbau des Wiener Radwegenetzes und eine durchgehende Verbindung vom Wiental bis in den Süden Wiens. NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner begrüßte diese Möglichkeit im Ausschuss.
In Teilen von Lainz wird die Schutzzone vergrößert. Das umfasst die für den Bezirk charakteristische freistehende Villenbebauung, die künftig als Schutzzone ausgewiesen werden soll, um das äußere Erscheinungsbild der Gebäude zu bewahren.
Nach dem vorliegenden Plan ist vorgesehen, am Areal des Kardinal-König-Hauses an der Jagdschloßgasse ein Tageshospiz zu errichten und den dort ansässigen Kindergarten zu erneuern. Zusätzlich sind Begrünungsmaßnahmen geplant.
Zur Verbesserung des Mikroklimas sind im Plan Begrünungsmaßnahmen vorgesehen, darunter eine intensive Begrünung von Flachdächern oder flach geneigten Dächern, eine Vorschreibung einer Fassadenbegrünung und ein Unterbauungsverbot für Bereiche mit attraktivem Baumbestand.
Der Bereich des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans erstreckt sich von der Veitingergasse im Norden bis zur Klimtgasse beziehungsweise Bezirksgrenze im Osten und umfasst auch angrenzende Baublöcke mit Teilen des historischen Ortskerns von Lainz sowie das südlich an die Bahn anschließende Siedlungsgebiet zwischen Speisinger Straße und Wattmanngasse.