Industriellenvereinigung ehrt herausragende Beiträge und vergibt Milan Frühbauer-Preis
Zum dritten Mal zeichnete die IV qualitätsvolle journalistische Arbeiten aus, die wirtschaftliche Zusammenhänge fundiert vermitteln.
Im Haus der Industrie wurde am 7. April erneut deutlich, welche zentrale Bedeutung qualitätsvoller Wirtschaftsjournalismus für die Gesellschaft hat. Die Industriellenvereinigung (IV) verlieh bereits zum dritten Mal ihren Journalismuspreis und zeichnete herausragende journalistische Arbeiten aus, die wirtschaftliche Zusammenhänge fundiert, verständlich und differenziert vermitteln.
"Gerade in herausfordernden Zeiten ist fundierter und verständlicher Wirtschaftsjournalismus unverzichtbar. Er hilft, komplexe Entwicklungen einzuordnen und trägt wesentlich zu einer sachlichen öffentlichen Debatte bei", betonte Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, bei der feierlichen Verleihung.
Sebastian Hofer erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Print & Online" für seinen Beitrag "Dotterdämmerung". Ausgehend von den Turbulenzen am globalen Eiermarkt verbindet der Text wirtschaftliche Zusammenhänge mit Einblicken in Produktion, Ernährung und Kulturgeschichte. Der Beitrag überzeugte die Jury durch sprachliche Präzision, Tempo und eine kreative Herangehensweise.
Matthias Auer wurde in der Kategorie "Interview" für seinen Beitrag "In Österreich ist es oft am besten, wenn man nichts macht" ausgezeichnet. Der Beitrag besticht durch die Wahl des Gesprächspartners sowie durch eine präzise und stringente Gesprächsführung.
Kathrin Pollak erhielt den Preis in der Kategorie "Bewegtbild, Radio & Podcast" für ihren Explainer "Wie schlimm ist das Budgetloch wirklich?". Der Beitrag bereitete ein komplexes und politisch relevantes Thema verständlich und klar strukturiert auf.
Aloysius Widmann wurde für seinen Kommentar "Der wahre Gegner unseres Wohlstands" in der Kategorie "Kurzbeitrag & Kommentar" prämiert. Mit klarer Sprache bringt er ein komplexes Thema auf den Punkt und formuliert eine zugespitzte These.
In der Kategorie "Newcomer" überzeugten Hannah Müller mit ihrem Beitrag "Grazer Mietpreiszuckerl" sowie Nicolas Dworak mit "Das böse China gängelt den Westen? Warum die Erzählung einen Haken hat". Müller beleuchtet die Entwicklungen am Wohnungsmarkt, Dworaks Text nähert sich einem geopolitisch relevanten Thema differenziert.
Mit dem Milan Frühbauer-Preis wurde Madlen Stottmeyer als "Wirtschaftsjournalistin des Jahres" geehrt. In der Berichterstattung, so die Begründung, setzte sie Maßstäbe bei der Einordnung der Signa-Thematik.
Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgte durch eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Hannelore Veit, Meret Baumann, Monika Köppl-Turyna, Christoph Neumayer, Christian Helmenstein sowie Dominik Futschik.
Die Industriellenvereinigung gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und dankt der Jury für ihre sorgfältige Auswahl!
Weitere Informationen finden Sie unter journalismuspreis.at.