EU-Abgeordneter Hauser sieht Parallelen zur Corona-Zeit
Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser kritisiert geplante Energiesparmaßnahmen als "Lockdown 2.0" und fordert die Aufhebung der Russland-Sanktionen.
Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser kritisiert die Debatte um einen „Energielockdown“ in der Europäischen Union und sieht starke Parallelen zu den Corona-Beschränkungen.
Hauser sagte: „Das System arbeitet erneut mit Angst und Dauerkrise – nur lautet das Schlagwort diesmal ‚Energie‘!“
Er bezog sich dabei auf Aussagen von EU-Energiekommissar Dan Jørgensen, der gewarnt hatte, niemand könne sagen, wie lange diese Krise dauern werde, und sie werde nicht kurz sein. Selbst wenn morgen Frieden wiederhergestellt würde, werde man in absehbarer Zeit nicht zur Normalität zurückkehren.
Hauser meinte: „Schon wieder wollen sie die Normalität abschaffen! War bei der Corona-Krise genauso“ und kritisierte Aufrufe, den Energieverbrauch – insbesondere von Öl, Diesel und Kerosin – zu senken. „Das ist die gleiche Logik wie bei Corona: Erst Angst, dann Gehorsam!"
„Wer Homeoffice, Tempolimits und Reiseverzicht propagiert, redet de facto von Lockdown 2.0!“, sagte Hauser. Er forderte, die ideologiegetriebene Energiepolitik zu korrigieren und den Bürgern Verzicht nicht als neue Normalität zu verkaufen.
Hauser forderte: „Die Sanktionen gegen Russland sind Teil des Problems – sie müssen endlich aufgehoben werden.“ Er sagte: „Europa braucht Versorgungssicherheit und leistbare Preise und keine moralischen Selbstschädigungsprogramme!"
Hauser forderte ein klares Nein zu jeder Form von "Energielockdown"-Szenarien, die Beendigung der Russland-Sanktionen, die Ermöglichung pragmatischer Energie-Deals, Sicherstellung der Energieversorgung und Senkung der Energiepreise.