Hafenecker wirft Bundeskanzler Realitätsverlust vor
FPÖ-Generalsekretär Hafenecker attackiert Bundeskanzler Nehammer und fordert radikale Steuersenkungen gegen die Teuerung.
FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker hat die jüngsten Interviews des Bundeskanzlers in mehreren österreichischen Tageszeitungen als "Bankrotterklärung eines völlig abgehobenen Verlierer-Kanzlers" bezeichnet.
Der FPÖ-Politiker sieht in den Aussagen des Kanzlers einen Beweis dafür, dass die Regierung den Bezug zur Lebensrealität der österreichischen Bevölkerung verloren habe. Er kritisierte die Strategie der Regierung, mit Schuldzuweisungen auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu reagieren.
Hafenecker wies insbesondere Aussagen zurück, wonach die Energiekrise durch externe Faktoren verursacht worden sei. Er sagte: "Die wahren Brandstifter für die Energiekrise und die Teuerungswelle sitzen in der Regierung und in Brüssel" und machte die Sanktionspolitik und die Umstellung der Energieversorgung für die aktuellen Probleme verantwortlich.
Hafenecker forderte "radikale Steuersenkungen auf Treibstoff, Energie und Grundnahrungsmittel" sowie einen "sofortigen Stopp der sinnlosen Zahlungen ins Ausland" und ein Ende der Belastungen für Betriebe. Er bezeichnete Maßnahmen wie die Spritpreisbremse als "Alibi-Aktionen" und "Almosen".
Hafenecker sagte: "Wir sind nur noch eine Nationalratswahl davon entfernt, das Ruder in Richtung einer besseren Zukunft für unser Heimatland herumzureißen." Abschließend erklärte er: "Dann wird sich zeigen, wer richtiglag: die Patrioten, die für Österreich arbeiten, oder die Versager-Truppe der Systemparteien, die nur noch mit dem Finger auf andere zeigen kann!"