Polizei musste Warnschüsse abgeben - FPÖ kritisiert Sicherheitslage
Nach mehreren Fahrzeugeinbrüchen in Floridsdorf und einer Verfolgungsjagd mit Warnschüssen fordert die FPÖ verstärkte Sicherheitsmaßnahmen im Bezirk.
Eine Serie von Autoeinbrüchen in Wien-Floridsdorf hat in der Nacht auf Mittwoch für Aufsehen gesorgt. Laut Medienberichten musste die Polizei zu mehreren Fahrzeugeinbrüchen ausrücken, wobei drei Jugendliche die Flucht ergriffen. Zwei der Verdächtigen konnten erst nach einer Verfolgung und der Abgabe von Warnschüssen angehalten werden.
Der Floridsdorfer FPÖ-Bezirksparteiobmann und Landtagsabgeordnete Wolfgang Irschik sieht in den Vorfällen ein "alarmierendes Zeichen für den Zustand der öffentlichen Sicherheit". Er erklärte: „Wenn es in Floridsdorf bereits zu einer derartigen Serie von Autoeinbrüchen kommt und die Polizei Verdächtige nur noch mit Warnschüssen stoppen kann, dann ist das ein alarmierendes Zeichen für den Zustand der öffentlichen Sicherheit.“
Irschik fordert SPÖ-Bürgermeister Ludwig und ÖVP-Innenminister Karner zum Handeln auf. „Die Bürger haben ein Recht auf Schutz ihres Eigentums und auf Sicherheit im öffentlichen Raum. Statt ständiger Beschwichtigung braucht es mehr Polizeipräsenz, entschlossenes Einschreiten und harte Konsequenzen für Straftäter.“
Abschließend fordert Irschik verstärkte Schwerpunktaktionen in Floridsdorf: „Floridsdorf darf nicht weiter zum Hotspot für Kriminalität werden. Es braucht endlich eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Einbrechern und Jugendkriminalität."