Schwarzlmüller zeigt Respekt für überparteiliche Mobilisierung
SPÖ-Bäurenvorsitzender Schwarzlmüller unterstützt Forderung nach Herkunftskennzeichnung und kritisiert ÖVP-Landwirtschaftspolitik.
Die SPÖ Bäuerinnen und Bauern zeigen sich solidarisch mit den gestrigen Bauernprotesten in Wien und unterstützen die Forderung nach einer Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel. Der Bundesvorsitzende Michael Schwarzlmüller war selbst vor Ort, um sich ein Bild von der Mobilisierung zu machen, die mit einem Konvoi von hunderten Traktoren vom Landwirtschaftsministerium bis vor das Parlament führte.
„Ich zeige mich beeindruckt von der Mobilisierungskraft der gestrigen Proteste“, erklärt Schwarzlmüller nach seinem Besuch bei den Demonstrationen.
Die wichtigste Forderung der Proteste – die Einführung einer Herkunftskennzeichnung – findet bei der SPÖ volle Unterstützung. „Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen wissen, wo ihr Schnitzel herkommt, das sie im Gasthaus essen“, betont Schwarzlmüller. „Das ist eine längst überfällige Maßnahme im Interesse und als Zeichen der Fairness und Wertschätzung gegenüber der österreichischen Landwirtschaft“, so der Vorsitzende der SPÖ Bäuerinnen und Bauern Michael Schwarzlmüller.
„Die ÖVP stellt in der Zweiten Republik 63 Jahre den Landwirtschaftsminister – und seit fast 40 Jahren durchgehend“, gibt Schwarzlmüller zu bedenken. Er verweist zudem auf die Frage, „wer das Match ÖVP-Bauernbund gegen ÖVP-Wirtschaftsbund letzten Endes gewinnt?“, so Schwarzlmüller.
Schwarzlmüller zollt dem ÖVP-Landwirtschaftsminister Respekt dafür, dass er gestern selbst auf der Bühne war und „lautstarke Buhrufe über sich ergehen lassen musste“, wie es im OTS heißt.
In zwei Wochen findet die Bundeskonferenz der SPÖ Bäuerinnen und Bauern unter dem Motto „Wir sichern deinen vollen Teller“ statt.