Dokumentation analysiert Aufstieg des Dritten Lagers von den Anfängen bis heute
Am 6. April zeigt der ORF eine umfassende Analyse der FPÖ-Geschichte - von der Gründung 1956 bis zum aktuellen Rechtspopulismus in Europa.
Anlässlich des 70. Gründungsjubiläums der FPÖ widmet sich der ORF am 6. April 2026 um 22.15 Uhr einer historischen Analyse der Partei. Die von Margit Laufer präsentierte "ZIB 2 History" beleuchtet die Entwicklung der Freiheitlichen Partei Österreichs von ihren ideologischen Vorläufern bis zum FPÖ-Parteitag 1986 – samt Folgen.
Die am 7. April 1956 gegründete FPÖ weist eine einzigartige Parteigeschichte auf, die sowohl national als auch international Beachtung findet. Die Dokumentation konzentriert sich auf die Entwicklung von den Anfängen bis zum Parteitag 1986 und die sich daraus ergebenden Folgen.
Als Expertin für diese frühe Phase kommt Historikerin Margit Reiter zu Wort, die die ideologischen Wurzeln und die Transformation der Partei einordnet.
Weiters geht es in der Sendung um den Durchbruch Jörg Haiders, seine Übernahme der Partei und deren Veränderung – von der Programmatik über den Stil bis zur Wählermobilisierung.
Im Interview dazu ist der aktuelle Parteichef Herbert Kickl zu sehen.
Die Dokumentation wirft einen Blick über die Grenzen Österreichs hinaus: Inwieweit ist die FPÖ Vorreiter und/oder Vorbild für rechtspopulistische oder rechtsextreme Parteien in Ländern wie Deutschland, Italien oder Frankreich – und wie steht es um ihre Netzwerke? Diese Fragen werden in der Sendung thematisiert.
Die Sendung thematisiert Kontinuität und Wandel in der Partei und weist darauf hin, dass die FPÖ sowohl heftig kritisiert wird als auch in Umfragen in der Vergangenheit weit vorn lag, wie auch in der Ankündigung der Sendung hervorgehoben wird.
Die "ZIB 2 History" wird am Montag, dem 6. April 2026, um 22.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON gezeigt. Im Interview zur Sendung tritt Historikerin Margit Reiter auf; ferner ist ein Gespräch mit Herbert Kickl angekündigt.