ORF-Magazin "Bewusst gesund" zeigt moderne Behandlungsmöglichkeiten
Moderne Systemtherapien können Neurodermitis-Beschwerden deutlich lindern. Das ORF-Gesundheitsmagazin informiert über neue Behandlungsansätze.
Neurodermitis betrifft in Österreich etwa zwei bis fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung ist bisher nicht heilbar, jedoch sind wirksame und mittlerweile gut verträgliche Therapiemöglichkeiten für jeden Schweregrad der Erkrankung verfügbar. Das zeigt das ORF-Gesundheitsmagazin "Bewusst gesund" am 4. April 2026 um 17.30 Uhr in ORF 2.
Speziell auch bei schweren Verläufen hat es in den vergangenen Jahren große Fortschritte in der Medizin gegeben: Moderne Systemtherapien unterbinden die Entzündung dort, wo sie entsteht, und können Ekzeme und Juckreiz deutlich verringern. Ziel der Behandlung ist eine Krankheitskontrolle, um nahezu vollständige Erscheinungsfreiheit zu erreichen. Das bedeutet weniger Schübe, weniger Kortison-Verbrauch und mehr Lebensqualität.
Ein weiteres Thema der Sendung beschäftigt sich mit Beziehungen im späteren Lebensabschnitt. Laut einer aktuellen Studie der Universität Wien steigt die Lebenszufriedenheit von Menschen über 50 Jahren massiv an, wenn sie eine neue Liebe finden und zusammenziehen. Fachleute nennen solche späten Ereignisse "Gewinnereignisse". Die Studie hinterfragt klassische Beziehungsnormen; Studienleiterin und Psychologin Dr. Iris Wahring erklärt, wie sich Prioritäten im Alter verschoben haben.
Die chronische Nierenerkrankung CKD bleibt lange Zeit unbemerkt: Dabei nimmt die Leistungsfähigkeit der Nieren schleichend ab, Abfallstoffe und überschüssige Flüssigkeit werden nicht mehr ausreichend ausgeschieden – im schlimmsten Fall kann es zu Nierenversagen kommen. Da die Erkrankung anfangs oft nur unspezifische Beschwerden verursacht, ist eine frühzeitige Diagnose besonders wichtig. Welche Anzeichen Betroffene ernst nehmen sollten, welche Rolle das Eiweiß Albumin dabei spielt und welche Möglichkeiten der Früherkennung es gibt, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Auf Social Media boomen Workouts, bei denen Erwachsene sich wie Bären bewegen, wie Krokodile über den Boden gleiten oder wie Krebse rückwärtslaufen. Animal Flow ist ein strukturiertes Programm, das diese Positionen durch Übergänge zu fließenden Sequenzen verbindet. Es beinhaltet Elemente aus Yoga, Breakdance, Pilates und dem Kampftanz Capoeira. Das sieht zwar ungewöhnlich aus, kann aber sehr effektiv für Kraft, Mobilität, Koordination und mentale Fokussierung sein. "Bewusst gesund" war bei einer Trainings-Stunde von Samantha Petz, die das Konzept aus den USA in der Wiener Seestadt unterrichtet.
Zu Ostern gehören in vielen Familien Schinken, Eier, Brot und süßes Gebäck dazu. Die klassische Osterjause fällt also oft sehr üppig aus. Man kann die Klassiker allerdings auch gesünder und bekömmlicher zubereiten, erklärt Ernährungswissenschafterin Nicole Seiler und zeigt Beispiele: ein „alternatives Osterlamm", das eigentlich ein Gebäck ist, halb Vollkorn-, halb Weizenmehl, gemischt in Form eines Germteigs, getoppt mit Mohnsamen. Zum Osterfrühstück gibt es das Spiegelei nicht auf gebratenem Speck, sondern im "Paprikanest". Und im Osterstriezel wird die Butter durch Topfen ersetzt. Gestaltung: Stefanie Zupan