Seltenheim kritisiert FPÖ-Chef wegen angeblicher Fake News
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim beschuldigt FPÖ-Chef Herbert Kickl der gezielten Irreführung bei Spritpreis-Aussagen.
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim kritisiert FPÖ-Chef Herbert Kickl für dessen Aussagen zu den Kraftstoffpreisen in Österreich. Im Zentrum der Kritik stehen nach Seltenheim "frei erfundene Sprit-Zahlen" und der Vorwurf gezielter Irreführung.
Seltenheim sagte gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Die FPÖ hat keine Lösungen für Land und Leute. Um davon abzulenken, macht die Kickl-Truppe, was sie immer tut: Fakten verdrehen, hetzen und spalten."
Er kritisierte zudem das Verhalten der FPÖ im Parlament: Die Freiheitlichen hätten "gegen fast jede Anti-Teuerungsmaßnahme gestimmt", und auch zur Spritpreisbremse, die laut SPÖ eine Tankfüllung um rund fünf Euro billiger macht, habe es von Kickl & Co. ein Njet gegeben.
Seltenheim bezeichnete Kickl als "Trump-Fan" und äußerte, Kickl mache mit frei erfundenen Sprit-Zahlen Stimmung, um davon abzulenken, "dass sein großes Idol Trump mit seinem Krieg gegen den Iran die Preise nach oben treibt."
Seltenheim warf der FPÖ vor: "Statt auf der Seite der Menschen zu stehen, stehen Chaos-Kickl und seine blaue Truppe auf der Seite von Ölkonzernen und Ölscheichs."
Seltenheim verwies auf das April-Paket der SPÖ gegen die Teuerung und nannte darin enthaltene Maßnahmen: den Strom-Sozialtarif für rund 600.000 Menschen, die Mietpreisbremse für Altbau-, Gemeinde- und Neubauwohnungen, ein Anti-Mogelpackungs-Gesetz gegen versteckte Preiserhöhungen und die Spritpreisbremse.
Seltenheim erklärte: "Mit der FPÖ ist kein Staat zu machen. Es ist gut, dass uns die FPÖ in der Regierung erspart geblieben ist." Er betonte, die SPÖ werde weiter alles tun, um die Teuerung zu dämpfen.