ORF bringt am 5. April 2026 neue Geschichten des beliebten Kobolds
Der freche Kobold wirbelt wieder durch ORF 1: Sechs neue Pumuckl-Episoden sorgen am Ostersonntag für nostalgische Unterhaltung für die ganze Familie.
Der rotschopfige Kobold ist zurück: Am Ostersonntag, dem 5. April 2026, bringt der ORF sechs neue Folgen von "Neue Geschichten vom Pumuckl" ins österreichische Fernsehen. Ab 15.25 Uhr können Zuschauer auf ORF 1 und über die Streaming-Plattform ORF ON miterleben, wie der freche Pumuckl wieder für ordentlich Wirbel in der Münchner Tischlerwerkstatt sorgt.
Die neuen Episoden knüpfen an den Erfolg der ersten Staffel an und entstanden erneut unter der bewährten Regie von Marcus H. Rosenmüller. Die Drehbücher stammen aus der Feder von Korbinian Dufter, Matthias Pacht, Katharina Köster und Julian Witt, die es verstehen, den Charme der ursprünglichen Pumuckl-Geschichten in die heutige Zeit zu übertragen.
Besonders bemerkenswert ist die technische Umsetzung der Pumuckl-Stimme: Maxi Schafroth leiht dem Kobold seine Stimme, die mithilfe moderner Technik an die unverwechselbare Tonlage von Hans Clarin angelehnt wurde. Damit wird eine Brücke zwischen der nostalgischen Erinnerung und zeitgemäßer Produktion geschlagen.
In der Rolle des Tischlermeisters Florian Eder übernimmt Florian Brückner die Nachfolge der legendären Figur des Meisters Eder. Die Münchner Werkstatt bleibt dabei der zentrale Schauplatz für Pumuckls Abenteuer, wo der kleine Kobold mit seinem typischen Hang zum Chaos für allerhand Verwirrung sorgt.
Die sechs neuen Episoden versprechen wieder die gewohnte Mischung aus Humor, Schabernack und den kleinen Lehren des Alltags, die Pumuckl-Geschichten seit Jahrzehnten auszeichnen.
Den Auftakt macht eine Geschichte um den ordnungsliebenden Noah, gespielt von Maxi Menzinger, der einen neuen Schreibtisch bekommt. Pumuckl kann es natürlich nicht lassen, dem perfekt aufgeräumten Kinderzimmer mit seinem typischen Kobold-Schabernack etwas Leben einzuhauchen – sehr zum Leidwesen des ordentlichen Jungen.
In der zweiten Episode erlebt Florian Eder eine Charakterwandlung: Nachdem er sich wiederholt hat breitschlagen lassen, anderen entgegenzukommen, beschließt er, nicht länger nachzugeben. Pumuckl versteht diese plötzliche Veränderung nicht und versucht kurzerhand, selbst "der Nette" zu sein – mit erwartbar chaotischen Ergebnissen.
Bei Reparaturarbeiten in einer Schule entdeckt Pumuckl ein Jojo für sich. Als das Spielzeug vom strengen Turnlehrer Seifert, gespielt von Stefan Murr, eingezogen wird, muss Florian es zurückholen. Dabei trifft er auf einen alten Gegenspieler aus seiner Kindheit, was zu unerwarteten Wendungen führt.
Die vierte Episode dreht sich um Michi, dargestellt von Frederic Linkemann, der verärgert ist, weil Florian ihn immer wieder versetzt. Ein Heinzelmännchen soll eigentlich nichts daran ändern – bis Pumuckl Mitleid mit der Figur bekommt. Eine nächtliche Suche durch die Stadt bringt schließlich Bewegung in die festgefahrene Situation.
In der fünften Folge entdeckt Pumuckl seine Begeisterung fürs Fliegen. Nicht zufrieden damit, nur Drachen steigen zu lassen, wagt er sich an ein Modellflugzeug heran – ein riskantes Abenteuer, das nicht nach Plan verläuft und zu gefährlichen Situationen führt.
Den Abschluss bildet eine emotionale Episode: Als Florian ein abgestürztes Modellflugzeug findet, befürchtet er das Schlimmste und ist am Boden zerstört. Während er überlegt, alles hinter sich zu lassen, ist Pumuckl längst wieder unterwegs – bis es schließlich zu einem unerwarteten und berührenden Wiedersehen kommt.
Die Programmierung am Ostersonntag unterstreicht die Bedeutung, die der ORF dem Familienfernsehen beimisst. Mit einer Laufzeit von über zwei Stunden bieten die sechs Episoden ein umfangreiches Programm für alle Generationen. Die Geschichten sprechen sowohl Kinder an, die Pumuckl neu entdecken, als auch Erwachsene, die mit dem frechen Kobold aufgewachsen sind.
Die Übertragung sowohl im linearen Fernsehen als auch auf der Streaming-Plattform ORF ON zeigt, wie der öffentlich-rechtliche Sender traditionelle Inhalte für moderne Sehgewohnheiten zugänglich macht. Familien können so flexibel entscheiden, wann und wie sie die neuen Pumuckl-Abenteuer gemeinsam erleben möchten.
Die Produktion der neuen Pumuckl-Folgen steht exemplarisch für den Umgang mit klassischen Fernsehformaten in der heutigen Zeit. Während die Geschichten den ursprünglichen Geist der Serie bewahren, nutzen die Macher moderne Produktionsmethoden und Technik, um den Kobold zeitgemäß zum Leben zu erwecken.
Besonders die Anpassung der Stimme zeigt, wie respektvoll mit dem Erbe der ursprünglichen Serie umgegangen wird. Hans Clarins unverwechselbare Pumuckl-Stimme prägte Generationen von Zuschauern, und die technische Annäherung an diese Tonlage ermöglicht es, die Authentizität zu bewahren, während gleichzeitig neue Geschichten erzählt werden können.
Mit der Ausstrahlung der sechs neuen Pumuckl-Episoden setzt der ORF ein deutliches Zeichen für qualitätsvolles Familienprogramm an den Feiertagen. Die Programmierung am Ostersonntag bietet Familien die Gelegenheit, gemeinsam Zeit vor dem Fernseher zu verbringen und dabei sowohl zu lachen als auch die kleinen Lektionen zu reflektieren, die in jeder Pumuckl-Geschichte stecken.
Der freche Kobold bleibt damit auch in der modernen Medienlandschaft ein wichtiger Baustein des österreichischen und deutschen Familienfernsehens. Seine zeitlosen Geschichten über Freundschaft, Toleranz und das Akzeptieren von Andersartigkeit haben auch heute nichts von ihrer Relevanz verloren.
Die neuen Geschichten vom Pumuckl stehen damit nicht nur für nostalgische Unterhaltung, sondern auch für die erfolgreiche Weiterentwicklung eines Klassikers, der mehrere Generationen geprägt hat und auch zukünftig prägen wird.