Freiheitliche Wirtschaft sieht in Digitalisierungsprojekt keine Lösung für Standortprobleme
Während Betriebe unter hohen Kosten leiden, verkauft die Regierung laut FPÖ-naher Organisation Verwaltungsdigitalisierung als Wirtschaftspolitik.
Die Freiheitliche Wirtschaft übt Kritik an der Bundesregierung und der ID-Austria. Während österreichische Unternehmen mit steigenden Kosten, Bürokratie und Fachkräftemangel kämpfen, stelle die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS die ID-Austria als wirtschaftspolitischen Durchbruch dar, kritisiert die FPÖ-nahe Wirtschaftsorganisation.
Norbert Ranftler, geschäftsführender Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft Salzburg, sieht in der ID-Austria keinen Wirtschaftsmotor: "Die ID-Austria mag für Behördenabläufe nützlich sein, aber sie ist ganz sicher kein Wirtschaftsmotor. Unsere Betriebe brauchen keine PR-Show, sondern echte Entlastung, weniger Bürokratie, leistbare Energie und verlässliche Rahmenbedingungen."
Die Organisation kritisiert, dass Round Tables veranstaltet und Digitalisierungsprojekte inszeniert würden, während viele Betriebe unter massivem Druck stünden.
Die Herausforderungen für österreichische Betriebe sind laut der Freiheitlichen Wirtschaft vielfältig und belastend:
Diese Sorgen der Unternehmer würden durch Verwaltungslösungen und politische Schlagworte nicht gelöst, argumentiert die Organisation. Stattdessen brauche es konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Betriebe.
Die Freiheitliche Wirtschaft bezeichnet das Projekt als "Ablenkungsversuch der Standortproblematik".
Die Freiheitliche Wirtschaft fordert statt digitaler Verwaltungslösungen eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik. Im Fokus sollten stehen:
"Wer Verwaltung als Wirtschaftsprogramm verkauft, hat die Realität in den Betrieben längst aus den Augen verloren", so Ranftler weiter.