Niederösterreichische Freiheitliche sehen PR-Produktion als realitätsfern
Die FPÖ Niederösterreich übt scharfe Kritik an einem Film mit Vizekanzler Babler und spricht von Steuergeldverschwendung.
Die niederösterreichische FPÖ hat scharfe Kritik an einem Film mit Vizekanzler Andreas Babler geübt. Die Kultursprecherin der Freiheitlichen im NÖ Landtag, Anja Scherzer, bezeichnet die Produktion als "Schlag ins Gesicht der Steuerzahler" und wirft der SPÖ vor, Steuergelder für politische Selbstinszenierung zu verschwenden.
Scherzer kritisiert das Timing der Filmproduktion scharf: "Während viele unserer Landsleute nicht mehr wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, leistet sich die SPÖ offenbar PR-Filme auf Kosten der Steuerzahler." Die FPÖ-Politikerin spricht von einem mangelnden Gespür für die Sorgen der österreichischen Bevölkerung.
Besonders problematisch sieht die Oppositionspolitikerin die Verwendung von Steuermitteln in einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit. "Wenn der Vizekanzler Hunderttausende Euro Steuergeld in einen Eigen-PR-Film steckt, ist das ein Schlag ins Gesicht all jener Menschen, die jeden Tag hart arbeiten und unter der Teuerung leiden", so Scherzer in ihrer Stellungnahme.
Die FPÖ-Kultursprecherin nennt "fleißige Arbeitnehmer, die nicht mehr wissen, wie sie die nächste Tankfüllung bezahlen sollen" sowie "Pensionisten, die sich selbst das Nötigste vom Mund absparen müssen".
Scherzer sieht in dem Film einen Beleg für falsche Prioritäten: "Während unsere Landsleute jeden Euro zweimal umdrehen müssen, wird ihr hart erarbeitetes Steuergeld für politische Selbstinszenierung verschwendet."
Die Freiheitlichen zitieren abschließend: "Wer so handelt, hat den Bezug zur Realität verloren und zeigt, dass ihm die Sorgen der Menschen völlig egal sind."