SPÖ-Politikerin Weninger hebt Wiens Spitzenposition als Innovationsstandort hervor
Mit 3,95% Forschungsquote und 168 Mio. Euro für Life Sciences positioniert sich Wien als europäischer Innovationsführer.
Die österreichische Hauptstadt Wien festigt ihre Position als einer der führenden Innovationsstandorte Europas. Dies betonte die SPÖ-Landtagsabgeordnete Katharina Weninger in der aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderats. Mit Zahlen untermauerte sie Wiens Rolle: Eine Forschungsquote von 3,95 Prozent und jährliche Investitionen von 4,7 Milliarden Euro wurden genannt.
"Innovation ist kein Selbstzweck. Sie bedeutet bessere Medikamente, sichere Arbeitsplätze und eine Stadt, die auch in Zukunft lebenswert bleibt", erklärte Weninger. Besonders bemerkenswert sei, dass zwei Drittel aller Fördermittel des European Research Councils in Österreich nach Wien fließen – so Weninger.
Die Stadt Wien setzt auf moderne Infrastruktur als Fundament für technologischen Fortschritt. Mit dem Life Science Center Vienna und dem Quantum Technology Center Vienna sind entsprechende Projekte in der Stadt angesiedelt.
Das Life Science Center Vienna erhält eine Investition von 168 Millionen Euro. In diesem Zusammenhang nannte Weninger AITHYRA als ein Institut, das Unternehmen und Forschung unter einem Dach vereint. Nach ihren Worten schaffe das Projekt 500 Arbeitsplätze und ziele darauf ab, schnellere Diagnosen und neue Therapien zu entwickeln.
Parallel dazu entsteht das Quantum Technology Center in Neu Marx. Weninger betonte die Bedeutung von Quantentechnologie für die Zukunft und verwies darauf, dass Wien in diesem Bereich aktiv ist.
Ein Bestandteil von Wiens Innovationskraft sind die Menschen in der Stadt. Mit 197.000 Studierenden zähle Wien zu den wichtigen Bildungsstandorten Europas, so Weninger. "Dieses Potenzial nutzen wir gezielt für die Zukunft unserer Stadt", erklärte sie.
Weninger hob hervor, dass 41 Prozent der Beschäftigten im Forschungsbereich Frauen seien – ein Wert, den sie als über dem Österreichschnitt bezeichnete. "Das zeigt: Wien steht für echte Chancengleichheit", betonte Weninger.
Sie nannte Programme wie das waff-Stipendium oder die MINT-Initiative als Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, dass Mädchen und Frauen an der Zukunft mitgestalten.
"Innovation ist kein Zufall, sondern eine politische Entscheidung", unterstrich Weninger. Sie betonte, dass Innovation Teil aktiver Wiener Stadtpolitik sei und dass diese Politik darauf abziele, Chancen zu schaffen und niemanden zurückzulassen.