Umfrage unter 600 Praktikern zeigt dramatische Folgen staatlicher Sparmaßnahmen
Über 90 Prozent der Sozialarbeiter berichten: Kürzungen machen jahrelange Integrationsarbeit zunichte und verschärfen Notlagen in Österreich.
Caritas und Volkshilfe präsentieren am 25. März die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage. Rund 600 Praktiker*innen, die täglich mit Menschen in Not arbeiten, warnen vor den Auswirkungen staatlicher Kürzungen auf die Betreuung von Menschen in Notlagen.
Über 90 Prozent der Befragten geben an, dass staatliche Kürzungen jahrelange Integrations- und Stabilisierungsarbeit mit einem Schlag zunichtemachen. Besonders betroffen werden in der Umfrage Kinder, Jugendliche und Familien genannt.
Caritas Österreich Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler und Volkshilfe Österreich Direktor Erich Fenninger stellen die Ergebnisse der Umfrage in einer Pressekonferenz vor.
In der Umfrage wird hervorgehoben, dass Kinder und Jugendliche sowie Familien in schwierigen Situationen besonders betroffen sind und dass langfristige Unterstützungsarbeit gefährdet ist.
Die Präsentation der Umfrage-Ergebnisse findet am 25. März statt; im OTS-Text wird dies im Zusammenhang mit bevorstehenden Budgetverhandlungen genannt.
Ein zentrales Ergebnis der Umfrage betrifft eine drohende Versorgungslücke in der sozialen Arbeit, wenn wichtige Programme und Unterstützungsmaßnahmen wegfallen.
Die Umfrage basiert auf rund 600 Praktiker*innen, die täglich mit Menschen in Not arbeiten, und dokumentiert deren Einschätzungen zu den Auswirkungen staatlicher Kürzungen.
Die Ergebnisse werden am 25. März im Presseclub Concordia präsentiert. Die Umfrageergebnisse sollen die Situation aus Sicht der Praxis darstellen.