Einzelhandel erwartet über 260 Millionen Euro Umsatz - Trend zu regionalen Geschenken
Ostern 2026 bringt dem Handel über 260 Millionen Euro. 68% kaufen regional, Salzburg und OÖ sind am spendabelsten.
Das Osterfest rückt näher. Nach Weihnachten ist Ostern das zweitwichtigste Familienfest im Jahresverlauf - und das spiegelt sich auch in den Ausgaben der Österreicherinnen und Österreicher wider.
Laut einer aktuellen Umfrage des Handelsverbands in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Reppublika planen die Österreicherinnen und Österreicher heuer durchschnittlich 150 Euro pro Kopf für Geschenke und das Osterfest auszugeben. Diese Summe liegt leicht unter dem Vorjahreswert von 159 Euro, übersteigt aber die Ausgaben von 2024 mit 145 Euro.
Knapp 19 Prozent der Befragten planen heuer, nichts zu Ostern zu verschenken. Der österreichische Einzelhandel rechnet insgesamt mit einem Umsatz von über 260 Millionen Euro rund um das Osterfest.
Bei den beliebtesten Ostergeschenken führen die traditionellen Süßwaren das Ranking an: 52 Prozent der Befragten wollen Schoko-Osterhasen und andere Süßwaren verschenken. Auf dem zweiten Platz stehen gefärbte Eier mit 41 Prozent, gefolgt von Spielwaren mit 21 Prozent.
Für klassische Osternester mit gefärbten Eiern und Süßigkeiten geben die Österreicherinnen und Österreicher heuer im Schnitt 29 Euro aus. Für sonstige Geschenke sind durchschnittlich 43 Euro eingeplant. Für das Festessen oder den Osterbrunch planen die Befragten im Schnitt 57 Euro ein, für Dekorationsartikel 21 Euro.
Am großzügigsten zeigen sich die Bewohnerinnen und Bewohner von Salzburg und Oberösterreich mit durchschnittlich 162 Euro pro Kopf. Dicht dahinter folgen Niederösterreich und das Burgenland mit 154 Euro.
68 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten wollen heuer bewusst bei österreichischen beziehungsweise regionalen Händlern einkaufen. Im Vorjahr lag dieser Anteil bei 62 Prozent.
Mehr als jede zweite Person (55 Prozent) kauft im Supermarkt oder beim Diskonter ein. 32 Prozent besuchen ein Einkaufszentrum, 24 Prozent gehen in eine Einkaufsstraße. 17 Prozent erledigen ihre Oster-Besorgungen auf einem Markt, 14 Prozent besuchen spezielle Ostermärkte.
13 Prozent kaufen bei heimischen Online-Shops, 12 Prozent bei deutschen oder anderen europäischen Online-Plattformen. 4 Prozent wollen für Ostern bei Fernost-Plattformen einkaufen.
Der Karfreitag ist für den Lebensmittelhandel bei den Umsätzen der zweitstärkste Tag des Jahres.
Die zugrunde liegende, repräsentative Umfrage wurde von Reppublika Research im März 2026 unter 1.014 Personen in Österreich durchgeführt.