Zurück
OTS-MeldungVÖPE/Köttl/Mitgliederversammlung/Bild/Immobilien/Wohnbau/Wirtschaft und Finanzen

VÖPE verstärkt Präsidium und forciert leistbares Bauen

Sabine Müller von wien3420 ergänzt Führungsgremium der österreichischen Projektentwickler

20. März 2026 um 09:32
Teilen:

Die VÖPE intensiviert ihre Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Bauträgern und setzt verstärkt auf leistbares Bauen in Österreich.

Die Vereinigung österreichischer Projektentwickler (VÖPE) hat ihr Präsidium mit einer hochkarätigen Verstärkung ausgebaut. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung in Wien wurde Sabine Müller, Vorständin von wien3420, in das Führungsgremium aufgenommen. Mit ihrer Expertise in der Stadtentwicklung bringt sie wertvolle Erfahrungen aus der Seestadt Aspern mit - Europas größtem Stadtentwicklungsgebiet.

Hochkarätiges Präsidium für die Immobilienbranche

Das VÖPE-Präsidium vereint nun neun führende Köpfe der österreichischen Immobilienwirtschaft. Unter der Führung von Präsident Andreas Köttl (nxt value one) arbeiten Vizepräsident Peter Ulm (Allora Immobilien), Finanzverantwortlicher Gerald Beck (Bundesimmobiliengesellschaft & ARE Austrian Real Estate) sowie weitere Branchenexperten von STRABAG Real Estate, STC Development, Pongratz Bau, P&R Verwaltung und dem SORAVIA Konzern zusammen.

"Die VÖPE vereint die stärksten der Branche und besteht mittlerweile aus knapp 90 Mitgliedsunternehmen", betont Köttl die wachsende Bedeutung der Organisation. Besonders in der Steiermark und in Tirol konnte die VÖPE ihre Präsenz deutlich ausbauen. Die regionalen Landesgruppen sorgen mit engagierten Veranstaltungen für mehr Sichtbarkeit der Branche vor Ort.

Fünf Ausschüsse arbeiten an Branchenlösungen

Die inhaltliche Arbeit der VÖPE erfolgt in fünf multidisziplinären Ausschüssen, die sich den Kernthemen der Baubranche widmen: Bauen, Corporate Strategy, Nachhaltigkeit, Recht und Finanzierung sowie Wohnen. Diese Gremien entwickeln nicht nur Lösungsvorschläge für die Mitgliedsunternehmen, sondern bringen diese auch aktiv bei politischen Entscheidungsträgern ein.

Ein konkreter Erfolg dieser Lobbyarbeit zeigt sich in der jüngsten Ankündigung der Bundesregierung zur Vereinfachung der UVP-Verfahren. "Wir brauchen planbare, schlanke, transparente und rechtssichere Verfahren", erklärt Köttl. "Die geplante Abschaffung von Doppelprüfungen bei der UVP macht Projekte für uns Entwickler leichter umsetzbar. Einfacheres Bauen senkt dann wiederum die Preise und schafft Wohnraum."

Strategische Partnerschaft mit gemeinnützigen Bauträgern

Ein zentrales Thema der kommenden Monate wird die verstärkte Zusammenarbeit mit dem GBV, dem Dachverband der gemeinnützigen Wohnbauträger, sein. Bereits seit zwei Jahren arbeiten beide Organisationen in der "Allianz Wohnraum Österreich" zusammen. Diese Kooperation soll nun deutlich intensiviert werden.

"Ab sofort noch enger zusammenzuarbeiten gibt unseren beiden Organisationen gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit noch mehr Gewicht", erklärt Köttl die strategische Bedeutung dieser Partnerschaft. Gemeinsam wollen VÖPE und GBV ihre Kräfte bündeln, um leistbares Wohnen in Österreich zu ermöglichen.

Leistbares Bauen als Schwerpunktthema

Die Wohnungskrise in Österreich macht leistbares Bauen zu einem der drängendsten Themen der Immobilienbranche. Steigende Baukosten, komplexe Genehmigungsverfahren und knappe Grundstücke erschweren die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Die VÖPE sieht in der Zusammenarbeit zwischen privaten Projektentwicklern und gemeinnützigen Bauträgern einen Schlüssel zur Lösung dieser Herausforderungen.

Durch die Bündelung von Know-how und Ressourcen sollen innovative Ansätze für kostengünstiges Bauen entwickelt werden. Dabei geht es nicht nur um die reine Kostenreduzierung, sondern auch um nachhaltige und qualitätsvolle Wohnkonzepte, die langfristig leistbar bleiben.

Verfahrensbeschleunigung als zentrales Anliegen

Neben den Baukosten sind langwierige Genehmigungsverfahren ein wesentlicher Kostentreiber in der Immobilienentwicklung. Die VÖPE setzt sich daher kontinuierlich für Verfahrensbeschleunigung und -vereinfachung ein. Die angekündigten Reformen bei den UVP-Verfahren sind ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung.

"Planbare Verfahren sind die Grundlage für erfolgreiche Projektentwicklung", betont die Branchenvertretung. Rechtssicherheit und transparente Abläufe würden nicht nur die Entwickler entlasten, sondern letztendlich auch zu günstigerem Wohnraum für die Bevölkerung führen.

VÖPE als starke Branchenstimme etabliert

Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die VÖPE als wichtige Interessensvertretung der österreichischen Projektentwickler etabliert. Die Organisation fungiert nicht nur als Sprachrohr der Branche, sondern bringt auch fachliche Expertise in die Entwicklung neuer Gesetze, Normen und Verordnungen ein - sei es im Baurecht, Steuerrecht oder Mietrecht.

Mit der Aufnahme von Sabine Müller ins Präsidium verstärkt die VÖPE ihre Kompetenz im Bereich der großflächigen Stadtentwicklung. Müllers Erfahrungen aus der Seestadt Aspern, wo auf 240 Hektar ein komplett neuer Stadtteil für 25.000 Bewohner und 20.000 Arbeitsplätze entsteht, bringen wertvolles Know-how für zukünftige Entwicklungsprojekte.

Ausblick: Gemeinsam für mehr Wohnraum

Die strategische Ausrichtung der VÖPE zeigt, dass die Branche die gesellschaftlichen Herausforderungen ernst nimmt. Durch die verstärkte Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Bauträgern und den Fokus auf leistbares Bauen positioniert sich die Vereinigung als konstruktiver Partner für die Lösung der Wohnungskrise.

"Unser gemeinsames Bemühen gilt dem Ziel, in Österreich leistbares Wohnen zu ermöglichen", fasst Präsident Köttl die Mission zusammen. Mit fast 90 Mitgliedsunternehmen und einem starken regionalen Netzwerk ist die VÖPE gut positioniert, um als einflussreiche Stimme der Branche aufzutreten und konkrete Verbesserungen für den österreichischen Wohnungsmarkt zu erreichen.

Schlagworte

#VÖPE#Immobilien#Wohnbau#Projektentwicklung#Leistbares Bauen

Weitere Meldungen

OTS
VÖPE

Österreichs Projektentwickler setzen auf Vorfertigung

3. März 2026
Lesen
OTS
Termin

VÖPE präsentiert Lösungen für Immobilienbranche

18. Feb. 2026
Lesen
OTS
Politik

300 Jugendliche gestalten Wiens Zukunft: Kinder-Parlament fordert konkrete Reformen

20. März 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen