Gewerkschaftlicher Erfolg nach monatelangen Verhandlungen mit Landeshauptfrau Edtstadler
Nach intensiven Verhandlungen ist der Pflegebonus in Salzburg bis 2028 fixiert. Die Gewerkschaft sieht dies als wichtigen Erfolg für die Pflege.
Ein wichtiger Meilenstein für die Pflegekräfte in Salzburg: Der Pflegebonus bleibt bis 2028 bestehen. Das Ergebnis wurde im Rahmen der Sozialpartnerschaft erarbeitet und gibt den Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich Planungssicherheit.
Das Ergebnis wurde im Rahmen der Sozialpartnerschaft erarbeitet und zeigt, was möglich ist, wenn sachlich und mit Nachdruck verhandelt wird, so die GÖD-Gesundheitsgewerkschaft und die GÖD Salzburg in einer gemeinsamen Stellungnahme. In den darauffolgenden Monaten wurde intensiv verhandelt.
Reinhard Waldhör, Vorsitzender der GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, dankt Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und betont, dass der „Pflegebonus“ jetzt in einheitlicher Struktur in ganz Österreich bis 2028 gesichert sei.
Ausgangspunkt dieser Entwicklung war eine Demonstration im Herbst: Mit einer Demonstration in Salzburg haben die Beschäftigten auf ihre Situation aufmerksam gemacht, heißt es in der Stellungnahme. In den darauffolgenden Monaten wurde intensiv verhandelt – unter anderem im Austausch mit Landeshauptfrau Edtstadler und in Arbeitsgruppen rund um den Salzburger Pflegebeauftragten Karl Schwaiger.
Gertraud Salzmann, Vorsitzende der GÖD Salzburg, betont die Bedeutung der Einigung: „Wir wollen den Pflegebonus gemeinsam sichern und ihn bestenfalls mit einer nachhaltigen Lösung über 2028 hinaus beibehalten.“ Die Fortsetzung des Pflegebonus schaffe Planungssicherheit und sei ein Zeichen der Wertschätzung für die Beschäftigten.
Die Gewerkschaft sieht die Bundesregierung in der Pflicht, weiterführende Lösungen zu finden – im Sinne der Beschäftigten in den Gesundheitsberufen, so Waldhör. Die GÖD erklärt, sie stehe für Gespräche zur Verfügung und wolle sich auch künftig für die Interessen der Beschäftigten einsetzen.
Das Ergebnis wird als Bestätigung gesehen, dass Sozialpartnerschaft funktionieren kann: „Gleichzeitig zeigt dieses Ergebnis, dass Sozialpartnerschaft funktioniert – auch abseits des Rampenlichts“, heißt es in der Stellungnahme.