Zurück
OTS-MeldungTermin/Demokratie/Digital/Czernohorszky/Politik

Wien lädt zur Safe Democracy Convention über Digitale Souveränität

Hochkarätige Expert*innen diskutieren über demokratische Herausforderungen im digitalen Raum

19. März 2026 um 14:01
Teilen:

Am 26. März findet im Wiener Rathaus die zweite Safe Democracy Convention statt. Fokus: Digitale Souveränität in Zeiten geopolitischer Spannungen.

Die Stadt Wien setzt ein starkes Zeichen für die Demokratie im digitalen Zeitalter: Am 26. März 2026 findet im Wiener Rathaus die zweite Auflage der "Safe Democracy Convention" statt. Die Veranstaltung widmet sich einem der brennendsten Themen unserer Zeit – der digitalen Souveränität in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen.

Hochkarätige Besetzung für brisantes Thema

Demokratiestadtrat Jürgen Czernohorszky hat gemeinsam mit Innovation in Politics hochrangige Expert*innen aus Deutschland und Österreich nach Wien eingeladen. Das Pressegespräch um 9:00 Uhr im Steinsaal des Rathauses verspricht spannende Einblicke in die Zukunft der digitalen Demokratie.

Zu den Teilnehmer*innen zählen Dirk Schrödter, Minister für Digitalisierung und Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein, sowie Laura Dornheim, IT-Referentin und CIO der Landeshauptstadt München. Aus Wien sind CIO Klemens Himpele und Martina Fürrutter, CEO von Innovation in Politics, mit dabei.

Digitale Souveränität als Demokratie-Fundament

Die Frage nach digitaler Souveränität gewinnt angesichts aktueller weltpolitischer Entwicklungen zunehmend an Bedeutung. Städte und Länder stehen vor der Herausforderung, ihre demokratischen Strukturen in der digitalen Welt zu schützen und gleichzeitig die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen.

"Angesichts der geopolitischen Spannungen und der daraus entstehenden Unsicherheit für die Demokratie im digitalen Raum rückt die Frage der Digitalen Souveränität immer stärker ins Zentrum", betonen die Veranstalter. Wien positioniert sich damit als Vorreiter in der Diskussion um den Schutz demokratischer Werte im digitalen Zeitalter.

Expert*innen aus drei Verwaltungsebenen

Die Besetzung der Convention spiegelt die unterschiedlichen Herausforderungen wider, mit denen sich Kommunen, Länder und Städte im Bereich der Digitalisierung konfrontiert sehen:

Dirk Schrödter – Landesebene Deutschland

Als Minister für Digitalisierung und Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein bringt Schrödter Erfahrungen aus der Landespolitik mit. Schleswig-Holstein gilt als digitaler Vorreiter unter den deutschen Bundesländern und hat bereits mehrere innovative Projekte zur digitalen Transformation umgesetzt.

Laura Dornheim – Kommunale Ebene Deutschland

Die IT-Referentin und CIO der Landeshauptstadt München repräsentiert die kommunale Perspektive. München ist eine der größten deutschen Städte und steht vor ähnlichen Herausforderungen wie Wien bei der digitalen Transformation städtischer Verwaltungsstrukturen.

Klemens Himpele – Wiener Perspektive

Der CIO der Stadt Wien kann auf umfangreiche Erfahrungen bei der Digitalisierung einer Millionenstadt zurückgreifen. Wien hat in den vergangenen Jahren mehrere wegweisende E-Government-Projekte realisiert und gilt international als Vorbild für digitale Stadtverwaltung.

Innovation in Politics als Plattform

Die Organisation Innovation in Politics fungiert als Plattform für den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. CEO Martina Fürrutter hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Ansätze in der Politik zu fördern und demokratische Prozesse zu stärken.

Die Safe Democracy Convention ist Teil einer größeren Initiative, die sich dem Schutz und der Stärkung demokratischer Institutionen im digitalen Zeitalter widmet. Die erste Auflage der Veranstaltung hatte bereits großen Anklang gefunden und wichtige Impulse für die weitere Entwicklung gesetzt.

Aktuelle Herausforderungen im Fokus

Die Diskussion um digitale Souveränität ist hochaktuell. Städte und Regionen stehen vor der Frage, wie sie ihre Unabhängigkeit in der digitalen Infrastruktur wahren können, ohne auf die Vorteile globaler Technologien zu verzichten. Themen wie Datenschutz, IT-Sicherheit und die Abhängigkeit von ausländischen Tech-Konzernen stehen dabei im Mittelpunkt.

Gleichzeitig müssen demokratische Institutionen lernen, mit den neuen Möglichkeiten und Risiken der Digitalisierung umzugehen. Von Fake News über Cyberattacken bis hin zu algorithmischer Manipulation – die Demokratie steht vor neuen Herausforderungen, die innovative Lösungsansätze erfordern.

Wien als Vorreiter der digitalen Demokratie

Mit der Ausrichtung der Safe Democracy Convention unterstreicht Wien seine Rolle als Vorreiter in Sachen digitaler Innovation und demokratischer Teilhabe. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren erheblich in die Digitalisierung ihrer Verwaltung investiert und dabei stets den Fokus auf Bürgernähe und Transparenz gelegt.

Stadtrat Jürgen Czernohorszky, der für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal zuständig ist, hat die Digitalisierung als einen der Schwerpunkte seiner Arbeit definiert. Unter seiner Federführung wurden bereits mehrere Projekte zur Stärkung der digitalen Demokratie umgesetzt.

Medienzugang und Transparenz

Das Pressegespräch am 26. März ist öffentlich zugänglich für Medienvertreter*innen. Die Stadt Wien legt dabei Wert auf Transparenz und offene Kommunikation. Der Zugang ist mit gültigem Presseausweis möglich, was die professionelle Ausrichtung der Veranstaltung unterstreicht.

Die Veranstaltung findet im Steinsaal des Wiener Rathauses statt, einem repräsentativen Rahmen für die wichtige Diskussion. Der Eingang über die Lichtenfelsgasse ermöglicht einen unkomplizierten Zugang für Medienvertreter*innen.

Ausblick auf die Zukunft

Die Safe Democracy Convention 2026 dürfte wichtige Impulse für die weitere Entwicklung der digitalen Demokratie in Österreich und Europa setzen. Der Austausch zwischen verschiedenen Verwaltungsebenen und Ländern ermöglicht es, bewährte Praktiken zu teilen und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.

Die Erkenntnisse aus der Veranstaltung werden voraussichtlich in die weitere Digitalisierungsstrategie der beteiligten Städte und Regionen einfließen. Damit leistet die Convention einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der demokratischen Resilienz im digitalen Zeitalter.

Die Bedeutung solcher Initiativen wird in Zukunft eher noch zunehmen, da die Digitalisierung alle Bereiche des öffentlichen Lebens durchdringt und neue Herausforderungen für demokratische Institutionen mit sich bringt.

Schlagworte

#Digitalisierung#Demokratie#Wien#Safe Democracy#Digitale Souveränität

Weitere Meldungen

OTS
Totschnig

Kreislaufwirtschaft in Österreich: Totschnig präsentiert Status quo

19. März 2026
Lesen
OTS
Termin

Tiroler Erfolgsmodell: Wie Handl Tyrol und Fraunhofer die Industrie revolutionieren

19. März 2026
Lesen
OTS
Totschnig

Kreislaufwirtschaft: Österreich präsentiert Status quo

19. März 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen