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NEOS kritisieren Orbáns Ukraine-Veto als Wahlkampf-Strategie

Brandstätter fordert Ende der Erpressungsversuche und Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips

19. März 2026
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NEOS-Politiker Brandstätter sieht in Ungarns Blockade der Ukraine-Hilfe einen Missbrauch des Krieges für innenpolitische Zwecke.

NEOS-Delegationsleiter im EU-Parlament, Helmut Brandstätter, wirft Viktor Orbán vor, den Ukraine-Krieg für seinen Wahlkampf zu instrumentalisieren und damit die europäische Solidarität zu untergraben.

Kritik an von der Leyens Nachgiebigkeit

Brandstätter sagte: "Es ist ein Fehler gewesen, dass sich Ursula von der Leyen erpressen hat lassen – und jetzt tragen wir die Rechnung dafür. Die Ukraine-Hilfe wird nicht bewilligt, weil es keine konsequente Linie in Sachen Rechtsstaatlichkeit gegeben hat."

Der NEOS-Politiker kritisiert, dass dies dazu geführt habe, dass Orbán sein Veto-Recht im Europäischen Rat ausnutze, kurz vor den anstehenden Wahlen.

Orbáns Instrumentalisierung des Ukraine-Krieges

"Für uns ist klar: Erpresser kommen immer wieder, wenn man ihnen nachgibt", sagte Brandstätter und warnte vor weiteren Zugeständnissen an Ungarn.

Er äußerte außerdem: "Dabei sollte klar sein: Der Feind ist Russland. Russland will Europa destabilisieren – gerade Orbán sollte das begreifen."

Brandstätter kritisierte zudem, dass Orbán unter anderem mit dem iranischen Mullah-Regime Geschäfte führen wollte und zog daraus die Schlussfolgerung, man könne ihm keine weiteren Zugeständnisse machen.

Ukraine-Unterstützung und Forderung nach Reformen

Brandstätter betonte: "Die Ukraine verteidigt auch Europa und deshalb muss sie unterstützt werden." Er bezeichnete die Blockadehaltung Ungarns als "nicht tragbar".

Als Konsequenz forderte er: "Schluss mit den Erpressungsversuchen. Wir fordern deshalb die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips im Europäischen Rat. Sonst machen wir uns weiterhin abhängig."

Schlagworte

#NEOS#Viktor Orbán#Ukraine-Hilfe#EU-Politik#Helmut Brandstätter

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