Mandl fordert verbindliche Vereinbarungen für Studierende und Arbeitsmarkt
Österreichischer Europaabgeordneter Lukas Mandl sieht positive Entwicklung in den EU-Schweiz-Beziehungen und fordert konkrete Schritte.
Der österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl sieht nach den Beratungen im Innenausschuss des Europaparlaments positive Entwicklungen und betont die Notwendigkeit des gegenseitigen Vertrauens zwischen der EU und der Schweiz.
"Gegenseitiges Vertrauen ist nötig und auch mehr als angebracht", erklärt Mandl nach den Beratungen über die EU-Schweiz-Beziehungen. "Die Europäische Union und die Schweiz haben einander in Verhandlungen gefunden. Es herrscht gegenseitiges Verständnis und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit des Zusammenhalts."
Mandl war in der Vorperiode Chefverhandler zum Schweiz-Bericht des Europaparlaments und leitet nun die Verhandlungen über den Beitrag des Innenausschusses zum neuen Schweiz-Bericht.
"Angesichts der Weltlage ist völlig klar, dass die Schweiz und die Europäische Union zusammengehören", betont er. "Das gilt zivilisatorisch und kulturell, es gilt für die Wirtschaftsbeziehungen und auch unsere gemeinsamen Sicherheitsinteressen."
Der Innenausschuss des Europaparlaments konzentriert sich auf die Dimensionen der Sicherheit, des Arbeitsmarktes sowie der Wissenschaft und ihrer Lehre.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Intensivierung der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität.
"Die Schweiz profitiert vom EU-Forschungsprogramm Horizon", erklärt Mandl. "Alle Studierenden in der Schweiz sollen gleichberechtigt sein."
Mandl betont, dass auf dem Arbeitsmarkt für die Unternehmen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie den Staat dauerhaft Klarheit durch Rechtssicherheit herrschen soll.
"Jetzt gilt es, diese Etappenerfolge auf der politischen Ebene in der breiten Bevölkerung bekannt zu machen. Das wird langfristige Erfolge möglich machen", erklärt Mandl.
Mandl bewertet die "ausgezeichnete überparteiliche parlamentarische Zusammenarbeit der konstruktiven Kräfte, wenn es um die Beziehungen zwischen der Union und der Schweiz geht" positiv.