Markus Mittermüller rettete mit Handy-Notruf einem 72-Jährigen das Leben
Nach heroischer Lebensrettung am Hochficht wird Mobilfunkstation nach Ersthelfer Markus Mittermüller benannt. Bereits die dritte solche Würdigung.
Eine besondere Ehrung wurde kürzlich am Hochficht in Oberösterreich vorgenommen: Die Mobilfunkstation auf dem Dach des "Gasthaus zum Überleben" trägt nun offiziell den Namen von Markus Mittermüller – jenem Mann, der am 10. Dezember 2024 durch seinen beherzten Einsatz einem Skifahrer das Leben rettete.
Der heute 72-jährige Rudi Pfoser war am Hochficht beim Skifahren, als er am 10. Dezember 2024 einen Herzstillstand erlitt. Markus Mittermüller, der damals an der Talstation tätig war, alarmierte per Handy über die Nummer 144 das Rote Kreuz und die ÖAMTC Flugrettung. Gemeinsam mit weiteren Ersthelfern leistete er unter telefonischer Anleitung des Roten Kreuzes in den ersten Minuten Erste Hilfe, bis Sanitäter und der Rettungshubschrauber eintrafen.
Die Mobilfunkstation, über die der Notruf abgewickelt wurde, erhielt eine Widmungstafel mit Mittermüllers Namen. Die Station befindet sich auf dem Dach des "Gasthaus zum Überleben" und soll an die Lebensrettung am 10. Dezember 2024 erinnern.
Bei der Einweihung der Widmungstafel kam es zu einer herzlichen Begrüßung zwischen dem Geretteten Rudi Pfoser und seinem Lebensretter Markus Mittermüller. Anwesend waren Freunde von Pfoser sowie die beteiligten Notfallsanitäter des Roten Kreuzes und der Hubschrauberpilot der ÖAMTC Flugrettung.
Die Widmungsurkunde wurde Markus Mittermüller von FMK-Präsident Volker Libovsky übergeben; anwesend war auch Gernot Rasch von EuroTeleSites, dem Betreiber des Mobilfunkstandorts.
Mit der Widmung an Markus Mittermüller wurde bereits die dritte österreichische Mobilfunkstation einem Lebensretter gewidmet. 2025 wurde Tristan Trigler und 2024 Matteo Eichinger jeweils eine Mobilfunkstation gewidmet, weil sie durch das Absetzen eines Notrufs via Handy Leben retteten.