Fastenmonat endet mit dreitägigem Fest - Präsident Vural betont Bedeutung von Solidarität
Die Islamische Glaubensgemeinschaft lädt zum Ramadanfest ein. Nach vier Wochen Fasten stehen Gemeinschaft und Hoffnung im Mittelpunkt.
Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) lädt zum bevorstehenden Ramadanfest ein, das den Abschluss des diesjährigen Fastenmonats markiert. Das Eid al-Fitr wird heuer vom 20. bis 22. März 2026 gefeiert und bringt nach vier Wochen des Fastens, der Besinnung und der gelebten Solidarität Familien, Freunde und Gemeinden zusammen.
Der diesjährige Ramadan stand unter dem Motto "Zeit für Zuversicht". IGGÖ-Präsident Ümit Vural betont: "Der Ramadan erinnert uns daran, Verantwortung füreinander zu übernehmen und Hoffnung zu bewahren. Die Geduld, Barmherzigkeit und Solidarität, um die wir uns in diesen Wochen bemüht haben, sollen uns auch im Alltag nach der Fastenzeit leiten."
Österreichweit fanden während des Ramadans zahlreiche gemeinsame Iftare statt. Der traditionelle interreligiöse Iftar der IGGÖ in Wien wurde mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen als Ehrengast erwähnt.
Präsident Vural bedankt sich in seiner Ramadan-Videoansprache bei den Imamen, SeelsorgerInnen sowie bei den vielen Ehrenamtlichen, die durch den Ramadan begleitet haben: "Ihr Einsatz hat den Ramadan für viele Menschen zu einer besonderen Zeit der Begegnung und der Hoffnung gemacht."
Der Ramadan ist eine Zeit des Fastens, der Besinnung und des sozialen Engagements. Die IGGÖ erinnert zum Abschluss des Ramadans an die Fitra-Abgabe als Form der Unterstützung für Bedürftige.
Die IGGÖ wünscht allen MuslimInnen in Österreich und auf der ganzen Welt ein gesegnetes Ramadanfest.