Neue Führung fordert mehr Personal und bessere Bezahlung im Bildungsbereich
Die GÖD-Unterrichtsverwaltung hat eine neue Spitze: Robert Kugler wurde zum Vorsitzenden gewählt und richtet deutliche Forderungen an die Bundesregierung.
Robert Kugler wurde zum Vorsitzenden der GÖD-Bundesvertretung Unterrichtsverwaltung gewählt. Mag.a Angela Weilguny wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Beide kandidierten erstmals für diese Funktionen und erhielten breite Zustimmung der Delegierten.
Der zweitägige Bundestag fand am 17. und 18. März 2026 in Wien statt und brachte 60 Delegierte aus allen Bundesländern zusammen. Neben den Neuwahlen der Gremien, einschließlich der Bundesleitung und der erweiterten Bundesleitung, wurde die strategische Ausrichtung der Bundesvertretung für die kommende Funktionsperiode festgelegt.
Insgesamt wurden 81 Anträge, die zuvor in den Landestagen erarbeitet worden waren, gesichtet und den weiteren Gremien der GÖD bzw. der Bundesleitung zugewiesen.
Im Rahmen des Bundestages wurde eine Resolution an die Bundesregierung verabschiedet. Darin heißt es unter anderem: "Eine gute und moderne Unterrichtsverwaltung braucht klare Strukturen und eine geregelte Verteilung der Kompetenzen."
Die Resolution stellt fest, dass im Bereich der Schulverwaltung nach Ausstattungsschlüsseln gearbeitet wird, "die seit Jahrzehnten unverändert sind und den heutigen Anforderungen längst nicht mehr gerecht werden."
Weiter heißt es, dass inzwischen zahlreiche zusätzliche Aufgaben hinzugekommen sind, die das Arbeitsspektrum erheblich erweitert haben, und dass die Kolleginnen und Kollegen unter diesen Bedingungen tagtäglich arbeiten. Ebenso betroffen nennt die Resolution das Personal des BMB und der direkt nachgeordneten Dienststellen sowie der Bildungsdirektionen von jahrelangen Einsparungen bei gleichzeitiger Vermehrung der Aufgaben.
Die Resolution enthält die Forderung nach einer sofortigen und nachhaltigen Aufstockung des Personals sowie nach einer spürbaren Verbesserung der Besoldung. Außerdem wird in der Resolution die Aussage aufgenommen: "Die Belastungsgrenze ist tatsächlich schon lange überschritten!" und: "Jetzt ist die Politik gefordert – nicht irgendwann, sondern sofort."