Lederer fordert rasche Aufklärung in Belästigungs-Causa
Heinz Lederer kontert Hafenecker-Angriffe und drängt auf schnelle Klärung der Vorwürfe gegen Ex-Generaldirektor Wrabetz.
Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer weist die in einer OTS-Aussendung von FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker geäußerten Behauptungen, seine „Tätigkeit im Kontrollgremium für Geschäftemacherei gegen die Interessen des ORF benutzt zu haben“, auf das Schärfste zurück.
„Alle Beratungsleistungen im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als Unternehmer und nicht als Aufsichtsrat sind hinsichtlich der Vereinbarkeit mit meiner Funktion im ORF-Stiftungsrat geprüft und stehen in keinem Zusammenhang und schon gar nicht im Widerspruch zu den Interessen des ORF“, betont Lederer. Er erklärt, dass alle Vorgaben der Compliance sowie der Corporate Governance vollumfänglich erfüllt und eingehalten wurden.
Lederer fordert die ORF-Verantwortlichen auf, rasch geeignete Schritte zum Opferschutz und zur Aufklärung der Belästigungs-Causa zu setzen: „Jetzt geht es darum – auch im Interesse des Generaldirektors aD –, dass die Causa prima und wichtigste Frage für den ORF, nämlich die Klärung möglicher sexueller Übergriffe im Interesse aller Betroffenen, rasch und umfänglich aufgearbeitet wird“, so Lederer. Er verweist zudem auf das Risiko eines Verfalls arbeitsrechtlicher Fristen und fordert daher eine rasche Klärung.