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Cyber-Attacken bedrohen Österreichs Unternehmen massiv

Deloitte Studie zeigt dramatische Zunahme von Ransomware-Angriffen

18. März 2026 um 11:21
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Neue Deloitte-Studie alarmiert: 28% der Unternehmen erleben täglich Ransomware-Angriffe, zwei Drittel fürchten kompletten Betriebsstillstand.

Die Cyber-Bedrohungslage in Österreich hat sich zugespitzt. Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Deloitte zeigt: Nahezu ein Drittel der heimischen Unternehmen berichtet von beinahe täglichen Ransomware-Angriffen. Gleichzeitig geben zwei Drittel der Betriebe an, dass sie einen kompletten Betriebsstillstand aufgrund von Cyber-Attacken nicht ausschließen können.

Alarmierende Zahlen zu Ransomware

28 Prozent der österreichischen Unternehmen berichten von nahezu täglichen Ransomware-Angriffen. Zwei Drittel der Befragten können nicht ausschließen, dass es aufgrund eines Cyber-Angriffs zu einem totalen Stillstand ihres Betriebes kommt.

Für die repräsentative Studie befragte Deloitte gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Foresight rund 350 Mittel- und Großunternehmen in ganz Österreich. "Wir führen mittels persönlicher telefonischer Interviews mit Führungskräften die größte repräsentative Umfrage zu Cyber-Sicherheit in Österreich durch", betont Christoph Hofinger, Geschäftsführer von Foresight. "Das beunruhigende Ergebnis macht deutlich, dass sich die Bedrohungslage in jüngster Zeit spürbar verschärft hat."

Technische Abwehr und Wiederherstellung

Laut Studie können rund 80 % der Unternehmen Attacken mittels technischer Infrastrukturmaßnahmen eindämmen. Das Wiederherstellen mittels Backups gelingt 40 % der Betriebe, und die Entschlüsselung der Daten nach einem erfolgreichen Angriff gelingt 23 %.

Stagnation bei Sicherheitsbudgets

60 % der Befragten wollen ihre Ausgaben für Technik und Prozesse in der Cyber Security auf dem Niveau des letzten Jahres halten. Über zwei Drittel (69 %) planen, die Personalaufwendungen auf dem Stand von 2025 zu belassen. Laut Deloitte wird trotz der Entwicklung empfohlen, Budgets entsprechend anzupassen.

Selbsteinschätzung der Sicherheit

86 % der österreichischen Unternehmen schätzen die Sicherheit ihrer Daten und IT-Systeme als sehr oder ziemlich sicher ein; 13 % bewerten sie als absolut sicher. Gleichzeitig geben viele Unternehmen an, einen mehrwöchigen Betriebsstillstand nicht ausschließen zu können, wie Georg Schwondra, Partner / Cyber Leader bei Deloitte Österreich, anmerkt.

Business Continuity Management

Deloitte betont die Bedeutung eines funktionierenden Business Continuity Managements (BCM) mit Notfallplänen, definierten Verantwortlichkeiten und regelmäßigen Übungen, um Gefahren zu minimieren.

Regulatorische Vorgaben: NIS II

Die NIS II-Richtlinie tritt am 1. Oktober 2026 in Kraft. In der Studie geben erst 23 % der Betroffenen an, ihre Vorbereitungen abgeschlossen zu haben; 16 % planen die Umsetzung in naher Zukunft und 9 % haben noch keine konkreten Pläne dazu. "Die Umsetzung solcher Richtlinien dauert nicht Monate, sondern Jahre", so Georg Schwondra.

Zum Download:
Deloitte Cyber Security Report 2026

Schlagworte

#Cyber Security#Ransomware#Deloitte#Österreich#Unternehmen#IT-Sicherheit

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