Organisation unterstützt Transparenz-Initiative der Staatssekretärin
Erneuerbare Energien sollen sich in günstigeren Strompreisen niederschlagen. Oecolution kritisiert Blockaden bei grünen Kraftwerken.
Die österreichische Organisation oecolution hat die Initiative von Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner für mehr Transparenz im europäischen Strommarkt begrüßt. Oecolution betont, dass leistbare und nachvollziehbare Strompreise entscheidend für das Gelingen der Energiewende sind.
„Erneuerbarer Strom ist günstiger als fossiler Strom. Dieser Vorteil geht aber verloren, wenn fossile CO₂-Kosten auch auf den Preis für erneuerbaren Strom aufgeschlagen werden“, erklärt Christian Tesch, Geschäftsführer von oecolution.
Österreich habe den Ausbau erneuerbarer Energien in den vergangenen Jahren bereits deutlich vorangetrieben. Damit dieser Ausbau seine volle Wirkung entfalten könne, müssten sich die günstigen Produktionskosten von Wasser-, Wind- und Solarstrom auch stärker im Strompreis niederschlagen, so oecolution. Mehr Transparenz im Strommarkt sei dafür ein wichtiger Schritt.
Neben der Preisgestaltung drängt oecolution auf schnellere Genehmigungsverfahren für den Ausbau von Wind- und Wasserkraft. Damit mehr grüne Kraftwerke rascher gebaut werden können, müssten laut oecolution die Blockademöglichkeiten von NGOs bei Projekten der erneuerbaren Energie eingeschränkt werden.