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ORF Vorarlberg erhält internationalen Schutzwaldpreis

Auszeichnung für umfassende Waldberichterstattung mit 500 Beiträgen

16. März 2026 um 11:51
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Der ORF Vorarlberg wurde für seine intensive Berichterstattung über Schutzwald mit dem renommierten Helvetia-Preis ausgezeichnet.

Der ORF Vorarlberg hat eine bedeutende internationale Auszeichnung erhalten: Für seine umfassende Berichterstattung zum Thema Wald wurde der Landessender mit dem "Schutzwaldpreis Helvetia 2026" der Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine in der Kategorie Pressepreis geehrt. Die Redaktion hatte 2025 rund 500 Berichte über verschiedene Aspekte von Waldpflege bis hin zu Klimaveränderungen produziert.

Intensive und nachhaltige Berichterstattung gewürdigt

Die internationale Fachjury begründete ihre Entscheidung mit der "sehr intensiven, dauerhaften und großen Breitenwirkung" der ORF-Beiträge. "Im Beitrag des ORF wird sich sehr intensiv, dauerhaft und mit einer großen Breitenwirkung mit dem Thema Schutzwald auseinandergesetzt und dies exzellent vermittelt", hieß es in der Jury-Begründung. Besonders gewürdigt wurde die "wahrhaft nachhaltige Befassung mit den vielfältigen Erwartungen an den Schutzwald und dessen Funktionen".

Diese Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung der medialen Aufbereitung eines Themas, das für Vorarlberg von enormer Wichtigkeit ist: Mehr als ein Viertel der Landesfläche ist von Wald bedeckt, der eine wichtige Funktion als Schutzwald erfüllt.

Vorarlberg räumt bei Schutzwaldpreisen ab

Neben dem ORF Vorarlberg erhielten noch zwei weitere Projekte aus dem Ländle Auszeichnungen als beste Schutzwald-Projekte des gesamten Alpenraums. Das Projekt "Wald ist genial. Plenterwald noch viel genialer" der "KLAR! Region Vorderwald und Gebiet Pfänder-Leiblachtal" wurde mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.

Zusätzlich erhielt das Projekt "Aktionsraum Naturgefahren Montafon" von "Stand Montafon – Montafoner Museen" eine Auszeichnung in der Kategorie "Öffentlichkeitsarbeit Schutzwaldpartner Innovation". Diese mehrfache Ehrung zeigt die hohe Kompetenz und das Engagement Vorarlbergs im Bereich der Schutzwaldarbeit und -kommunikation.

19. Vergabe des renommierten Preises

Der Schutzwaldpreis Helvetia wird bereits zum 19. Mal vergeben und gilt als bedeutende Auszeichnung im Alpenraum. Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine, die den Preis vergibt, besteht aus den Forstvereinen von Bayern, Graubünden, St. Gallen, Südtirol, Tirol, Vorarlberg, Kärnten und Liechtenstein.

Mit diesem Preis werden beispielhafte Projekte zur Erhaltung und Verbesserung des Bergwaldes im Alpenraum sowie zur Sensibilisierung für die Schutzwaldthematik gewürdigt. Die Beurteilung erfolgt durch eine unabhängige internationale Fachjury, was der Auszeichnung besonderes Gewicht verleiht.

Bedeutung des Schutzwaldes in Zeiten des Klimawandels

Die intensive Berichterstattung des ORF Vorarlberg über Waldthemen kommt zu einer Zeit, in der der Schutzwald durch den Klimawandel vor neuen Herausforderungen steht. Extreme Wetterereignisse, veränderte Niederschlagsmuster und steigende Temperaturen setzen die Wälder unter Druck und machen eine kontinuierliche Pflege und Bewirtschaftung noch wichtiger.

Der Schutzwald erfüllt dabei mehrere lebenswichtige Funktionen: Er schützt vor Lawinen, Steinschlag und Erosion, reguliert den Wasserhaushalt und trägt zur Luftreinigung bei. Gleichzeitig ist er ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Erholungsraum für die Bevölkerung.

Stolz und Anerkennung bei ORF-Verantwortlichen

Markus Klement, Landesdirektor des ORF Vorarlberg, zeigte sich erfreut über die Auszeichnung: "Wald ist in Vorarlberg nicht nur ein Ort für Erholung, sondern auch ein Wirtschafts- und Schutzfaktor. Es ist überaus erfreulich, wenn unsere vielfältige tägliche Berichterstattung gesehen wird." Er gratulierte der gesamten Redaktion zu diesem Preis.

Angelika Simma-Wallinger, Chefredakteurin des ORF Vorarlberg, betonte die wachsende Bedeutung des Themas: "Das Thema Schutzwald wird noch an Bedeutung gewinnen. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Berichterstattung informieren und aufklären können." Sie würdigte die Leistung der gesamten Redaktion, die das Thema im Jahresverlauf vielfältig und kritisch umgesetzt habe.

Vorbildfunktion für andere Medien

Die Auszeichnung des ORF Vorarlberg könnte als Vorbild für andere Medienhäuser dienen, sich intensiver mit Umwelt- und Klimathemen auseinanderzusetzen. Die 500 Berichte zeigen, dass auch auf regionaler Ebene eine umfassende und kontinuierliche Berichterstattung zu wichtigen gesellschaftlichen Themen möglich und sinnvoll ist.

Besonders bemerkenswert ist dabei die Vielfalt der behandelten Aspekte – von praktischen Fragen der Waldpflege bis hin zu komplexen Zusammenhängen zwischen Klimawandel und Waldökosystemen. Diese Bandbreite ermöglicht es verschiedenen Zielgruppen, sich über das Thema zu informieren und ein besseres Verständnis für die Bedeutung des Schutzwaldes zu entwickeln.

Zukunft der Schutzwald-Kommunikation

Die Auszeichnung zeigt auch, wie wichtig die mediale Vermittlung komplexer Umweltthemen ist. In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Naturkatastrophen wird die Aufklärung über Schutzmaßnahmen und präventive Waldbewirtschaftung immer bedeutender.

Der ORF Vorarlberg hat mit seiner preisgekrönten Berichterstattung gezeigt, dass regionale Medien eine wichtige Rolle bei der Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung spielen können. Die Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung für geleistete Arbeit, sondern auch ein Ansporn für die weitere Berichterstattung zu diesem wichtigen Thema.

Schlagworte

#ORF Vorarlberg#Schutzwald#Medienpreis#Helvetia#Umwelt

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