FPÖ kritisiert NEOS-Bildungspolitik scharf nach schlechten Testergebnissen
Neue Bildungsstudie zeigt dramatische Ergebnisse für Wien: Volksschüler der vierten Klasse belegen in allen Bereichen den letzten Platz österreichweit.
Laut den in der "Kronen Zeitung" veröffentlichten Ergebnissen des nationalen Bildungstests belegen Wiener Volksschüler der vierten Schulstufe in allen getesteten Kompetenzbereichen österreichweit den letzten Platz. Getestet wurden Mathematik, Lesen, Zuhören und Schreiben.
Maximilian Krauss, Klubobmann der Wiener FPÖ, kritisiert die NEOS-Bildungspolitik in Wien scharf: "Diese Zahlen sind ein bildungspolitisches Katastrophenzeugnis für die NEOS."
Er bemängelt die Politik des früheren Bildungsstadtrats Wiederkehr und schreibt die Entwicklung seiner Nachfolgerin Bettina Emmerling zu.
Krauss nennt als Leidtragende der Entwicklung die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer und die Eltern. "Wenn Wiener Volksschüler in allen zentralen Kompetenzen deutlich hinter dem Österreich-Schnitt liegen, dann zeigt das, dass das System massiv aus dem Gleichgewicht geraten ist", so Krauss.
Krauss fordert eine verpflichtende Sprachstandsfeststellung für Kinder bereits im Alter von drei Jahren. Werden dabei Defizite festgestellt, fordert er verpflichtende Deutschkurse für die Kinder und auch für deren Eltern.
Krauss warnt: "Es darf nicht länger zugesehen werden, wie ganze Generationen von Kindern durch ein gescheitertes System benachteiligt werden. Wien braucht endlich eine effiziente Bildungspolitik, bevor sich die Situation noch mehr verschlimmert."