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ORF stoppt Fake-Werbung mit Peter Resetarits

Bürgeranwalt zeigt aktuelle Betrugsmaschen im Internet auf

13. März 2026 um 10:40
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Der ORF ging erfolgreich gegen betrügerische Online-Anzeigen vor, die Peter Resetarits' Namen missbrauchten. Die Sendung klärt über Internetbetrug auf.

Der österreichische Rundfunk (ORF) hat erfolgreich gegen eine perfide Betrugsmasche im Internet vorgegangen. Kriminelle hatten den Namen und das Gesicht des bekannten ORF-Journalisten und "Bürgeranwalt"-Moderators Peter Resetarits für gefälschte Online-Anzeigen missbraucht. Durch juristische und technische Maßnahmen konnte die Ausspielung dieser betrügerischen Werbung gestoppt werden.

Professionelle Betrugsmaschen im Internet

Die betrügerischen Online-Anzeigen werden immer raffinierter gestaltet und sind oft kaum von seriösen Zeitungsartikeln zu unterscheiden. Die Täter nutzen dabei gezielt bekannte Persönlichkeiten aus Medien und Politik, um Vertrauen bei potentiellen Opfern zu erwecken. Peter Resetarits ist dabei nur eines von vielen prominenten Gesichtern, die für solche Zwecke missbraucht werden.

"Diese Fake-Websites sind mittlerweile so professionell gestaltet, dass selbst aufmerksame Nutzer darauf hereinfallen können", erklärt ein Experte für Internetkriminalität. Die Betrüger kopieren das Design bekannter Nachrichtenseiten und erfinden Artikel, in denen angeblich über lukrative Investitionsmöglichkeiten berichtet wird.

ORF geht entschieden vor

Der ORF reagierte schnell und entschieden auf den Missbrauch des Namens und Bildes von Peter Resetarits. Durch eine Kombination aus juristischen Schritten und technischen Maßnahmen gelang es, die Verbreitung der gefälschten Werbeanzeigen zu stoppen. Dies zeigt, dass sich Medienunternehmen erfolgreich gegen solche Attacken wehren können, wenn sie schnell und koordiniert vorgehen.

"Wir nehmen den Missbrauch unserer Marke und unserer Mitarbeiter sehr ernst", betont ein ORF-Sprecher. "Sobald uns solche Fälle bekannt werden, leiten wir umgehend alle notwendigen Schritte ein, um unsere Zuseher zu schützen."

Weitere Themen in der aktuellen Sendung

ÖBB-Probleme für Pendler

Ein weiterer Schwerpunkt der "Bürgeranwalt"-Sendung liegt auf den anhaltenden Problemen bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Besonders Pendler auf der Strecke zwischen Retz, Hollabrunn, Breitenwaida und Wien leiden unter unzuverlässigen Verbindungen und veralteten Waggons.

Für täglich Reisende ist der Arbeitsweg zu einem unkalkulierbaren Risiko geworden. Züge fallen ohne Vorankündigung aus oder enden unerwartet auf halber Strecke. Die resultierenden Überfüllungen in den verbliebenen Waggons verschärfen die Situation zusätzlich. Obwohl bereits vor zwei Jahren die Volksanwaltschaft auf diese Missstände aufmerksam gemacht wurde, hat sich die Lage für die Betroffenen kaum verbessert.

"Bürgeranwalt" führt einen Lokalaugenschein durch und konfrontiert die ÖBB-Verantwortlichen im Studio mit den konkreten Beschwerden der Fahrgäste. Die Sendung zeigt auf, welche Auswirkungen die Qualitätsmängel im öffentlichen Verkehr auf den Alltag der Menschen haben.

Erfolg bei Armprothesen-Antrag

Einen positiven Ausgang nimmt hingegen der Fall des Salzburgers Michael G., der als Jugendlicher bei einem Unfall seine rechte Hand verlor. Nach anfänglicher Ablehnung wurde sein Antrag auf eine moderne myoelektrische Unterarmprothese schließlich doch genehmigt.

Der im Verkauf und in der Kundenberatung tätige Mann hatte eine moderne Prothese mit Greiffunktion beantragt, die er für seine berufliche Tätigkeit bei Messeauftritten und im direkten Kundenkontakt benötigt. Trotz erfolgreicher zweiwöchiger Austestung im AUVA-Rehabilitationszentrum Bad Häring wurde der Antrag zunächst abgelehnt.

Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) begründete die Ablehnung damit, dass die Prothese für die konkrete Berufsausübung nicht zwingend erforderlich sei. Volksanwalt Bernhard Achitz kritisierte diese Entscheidung öffentlich und forderte eine neuerliche Prüfung. Diese führte schließlich zur Genehmigung der beantragten Prothese.

Schutz vor Internetbetrug

Der Fall der gefälschten Resetarits-Werbung zeigt exemplarisch, wie wichtig Aufklärung über moderne Betrugsmaschen ist. In der Sendung diskutiert Peter Resetarits mit Fachleuten und Betroffenen über aktuelle Methoden der Internetkriminellen und gibt praktische Tipps zum Schutz vor solchen Angriffen.

Warnzeichen erkennen

Konsumenten sollten bei Online-Anzeigen besonders aufmerksam sein, wenn folgende Merkmale auftreten:

  • Unrealistisch hohe Gewinnversprechen
  • Zeitdruck durch angeblich begrenzte Angebote
  • Fehlende oder verdächtige Impressumsangaben
  • Aufforderung zur schnellen Registrierung mit persönlichen Daten
  • Verwendung bekannter Persönlichkeiten ohne offizielle Bestätigung

Rechtliche Möglichkeiten

Betroffene haben verschiedene Möglichkeiten, gegen Internetbetrug vorzugehen. Neben der Anzeige bei der Polizei können auch zivilrechtliche Schritte eingeleitet werden. Wichtig ist dabei, alle verfügbaren Beweise wie Screenshots und E-Mails zu sichern.

"Die Strafverfolgung wird durch die internationale Dimension des Internetbetrugs erschwert", erklärt ein Rechtsexperte in der Sendung. "Umso wichtiger ist die Prävention durch Aufklärung und das schnelle Handeln der betroffenen Unternehmen."

Sendetermin und Verfügbarkeit

Die aktuelle Ausgabe von "Bürgeranwalt" mit Peter Resetarits wird am Samstag, dem 14. März 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Zusätzlich ist die Sendung über die Streaming-Plattform ORF ON verfügbar, wo sie auch im Nachhinein abgerufen werden kann.

Die Sendung bietet damit nicht nur Unterhaltung, sondern auch wichtige Verbraucherinformationen und zeigt Wege auf, wie sich Bürger gegen verschiedene Formen von Betrug und Benachteiligung zur Wehr setzen können. Durch die Kombination aus konkreten Einzelfällen und grundsätzlichen Informationen trägt "Bürgeranwalt" zur Stärkung der Konsumentenrechte in Österreich bei.

Schlagworte

#ORF#Internetbetrug#Peter Resetarits#Bürgeranwalt#Fake-Werbung

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