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Bundesheer-Duo holt Gold bei Paralympics in Cortina

Johannes Aigner und Nico Haberl triumphieren im Super-G

9. März 2026 um 11:30
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Korporal Johannes Aigner und sein Guide Gefreiter Nico Haberl gewinnen Gold im Super-G bei den Paralympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo.

Ein österreichisches Erfolgsduo sorgt bei den Paralympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo für Jubel: Korporal Johannes Aigner und sein Guide Gefreiter Nico Haberl haben im Super-G die Goldmedaille gewonnen. Für das Bundesheer-Team ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Paralympics.

Überlegener Sieg im Super-G

Im Super-G der sehbehinderten Athleten zeigten sich Aigner und Haberl in bestechender Form. Sie verwies den Italiener Giacomo Bertagnolli auf den zweiten Platz, während sich der Kanadier Kalle Ericsson mit der Bronzemedaille begnügen musste. Der Sieg unterstreicht einmal mehr die Weltklasse-Qualitäten des österreichischen Duos in den schnellen alpinen Disziplinen.

Für Johannes Aigner ist es ein weiterer Höhepunkt in seiner beeindruckenden Karriere. Bereits vor vier Jahren in Peking hatte er Bronze gewonnen und damit seine internationale Konkurrenzfähigkeit unter Beweis gestellt. Mit dem nun errungenen Gold im Super-G hat er seine Ambitionen für diese Paralympics deutlich untermauert.

Lob von Verteidigungsministerin Tanner

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeigte sich begeistert vom Erfolg der beiden Heeressportler: "Korporal Johannes Aigner und Gefreiter Nico Haberl haben erneut bewiesen, dass mit Trainingseifer, unermüdlichem Kampfgeist und Hingabe im Sport alles möglich ist. Diese Goldmedaille ist der Lohn für die Bereitschaft an Grenzen zu gehen."

Die Ministerin hob besonders hervor, dass die beiden Athleten mit diesem Erfolg gezeigt haben, zu den Top-Favoriten der Spiele zu zählen. "Ich gratuliere unseren Heeressportlern Johannes Aigner und Nico Haberl von ganzem Herzen zur Goldmedaille und wünsche ihnen für die verbleibenden Rennen alles Gute", so Tanner weiter.

Weitere Medaillenchancen in Aussicht

Das erfolgreiche Duo vom Heeres-Leistungssportzentrum Seebenstein hat sich ehrgeizige Ziele für die Paralympics gesteckt. Aigner und Haberl streben an, in allen geplanten Starts bei den Paralympics eine Medaille zu gewinnen. Diese ambitionierte Zielsetzung scheint nach dem überzeugenden Auftritt im Super-G durchaus realistisch.

Die Goldmedaille ist bereits die zweite für die österreichischen Heeressportler bei diesen Paralympics und bestätigt die harte Arbeit, die das Team während der laufenden Saison geleistet hat. Die kontinuierliche Vorbereitung und das intensive Training haben sich ausgezahlt.

Tradition des Heeressports in Österreich

Der Erfolg von Aigner und Haberl reiht sich ein in die lange Tradition des österreichischen Heeressports. Das Heeressportzentrum fördert seit 1962 den österreichischen Leistungssport und hat sich als wichtige Säule der Sportförderung in Österreich etabliert.

Mit seinen elf Heeres-Leistungssportzentren unterstützt das Bundesheer jährlich circa 495 Personen, davon 30 im Behindertensport, als Teil des umfassenden Förderprogramms. Diese Struktur ermöglicht es den Athleten, sich optimal auf internationale Wettkämpfe vorzubereiten.

Erfolgreiche Bilanz bei Großveranstaltungen

Traditionell stellt der Heeressport zahlreiche Teilnehmer bei sportlichen Großveranstaltungen wie den Olympischen und Paralympischen Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften. Die Athleten des Bundesheeres haben bereits in der Vergangenheit unzählige Erfolge und Medaillen für Österreich erzielt.

Diese Erfolgsgeschichte wird durch Sportler wie Johannes Aigner und Nico Haberl fortgeschrieben, die nicht nur sportlich überzeugen, sondern auch als Vorbilder für Nachwuchsathleten fungieren.

Para-Ski-Alpin als Paradedisziplin

Der Para-Ski-Alpin-Sport erfreut sich in Österreich großer Tradition und Erfolge. Die alpinen Disziplinen gehören zu den Stärken der österreichischen Paralympics-Mannschaft, was sich auch in den Leistungen von Aigner und Haberl widerspiegelt.

Die Zusammenarbeit zwischen dem sehbehinderten Athleten und seinem Guide erfordert höchstes Vertrauen und perfekte Abstimmung. Aigner und Haberl haben diese Partnerschaft über Jahre perfektioniert und können nun die Früchte ihrer Arbeit ernten.

Ausblick auf weitere Wettkämpfe

Nach dem erfolgreichen Super-G stehen für das österreichische Duo noch weitere Rennen auf dem Programm. Die Erwartungen sind nach der Goldmedaille entsprechend hoch, doch Aigner und Haberl haben bereits bewiesen, dass sie mit dem Druck umgehen können.

Die Paralympics in Cortina d'Ampezzo bieten noch weitere Gelegenheiten für österreichische Medaillen. Mit der gezeigten Form und dem Selbstvertrauen aus dem Super-G-Sieg sind weitere Erfolge durchaus möglich.

Der Goldmedaillengewinn von Johannes Aigner und Nico Haberl ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein Erfolg für das österreichische Sportsystem und die Förderung von Para-Sport durch das Bundesheer. Es zeigt, dass mit der richtigen Unterstützung und dem nötigen Engagement auch im Behindertensport Weltklasse-Leistungen möglich sind.

Schlagworte

#Paralympics#Bundesheer#Para-Ski-Alpin#Johannes Aigner#Nico Haberl#Cortina#Gold

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