Drei Jahre Kompetenzmessung an Österreichs Volksschulen werden ausgewertet
Minister Wiederkehr stellt am 10. März die Resultate der individuellen Kompetenzmessung PLUS vor, die Aufschluss über Bildungsstandards gibt.
Das österreichische Bildungsministerium lädt am 10. März 2026 zu einer bedeutsamen Pressekonferenz: Bildungsminister Christoph Wiederkehr und Robert Klinglmair, Direktor des Instituts des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS), werden erstmals die umfassenden Ergebnisse aus drei Jahren individueller Kompetenzmessung PLUS (iKMPlus) an Österreichs Volksschulen präsentieren.
Der erste Bundesergebnisbericht fasst die Resultate des ersten Erhebungszyklus von 2023 bis 2025 zusammen und bietet eine detaillierte Analyse der Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der 4. Schulstufe. Die Daten werden sowohl auf nationaler als auch auf Bundeslandebene ausgewertet und geben wichtige Einblicke in den aktuellen Bildungsstand österreichischer Volksschüler.
Die iKMPlus-Messungen sind ein zentrales Instrument zur Qualitätssicherung im österreichischen Bildungssystem. Sie ermöglichen es, systematisch zu erfassen, wie gut die Bildungsstandards am Ende der Volksschulzeit erreicht werden. Diese Erkenntnisse sind entscheidend für die Weiterentwicklung der Bildungspolitik und die gezielte Förderung von Schülerinnen und Schülern.
Die individuelle Kompetenzmessung PLUS ist ein standardisiertes Verfahren, das seit 2023 flächendeckend an österreichischen Volksschulen durchgeführt wird. Dabei werden die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Bereichen systematisch erfasst und bewertet. Die Messung erfolgt in der 4. Schulstufe, also am Ende der Volksschulzeit, wenn Kinder in die Sekundarstufe wechseln.
Das Verfahren basiert auf den österreichischen Bildungsstandards und ermöglicht eine objektive Einschätzung der erreichten Kompetenzniveaus. Die Ergebnisse dienen nicht nur der bildungspolitischen Steuerung, sondern auch der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie der Schulentwicklung.
Die nun vorliegenden Ergebnisse des ersten dreijährigen Erhebungszyklus sind von besonderer Bedeutung für das österreichische Bildungssystem. Sie liefern erstmals umfassende und vergleichbare Daten über die Leistungen von Volksschülerinnen und Volksschülern auf nationaler Ebene.
Diese Informationen ermöglichen es Bildungsverantwortlichen, fundierte Entscheidungen über notwendige Reformen und Verbesserungen zu treffen. Gleichzeitig können Schulen ihre eigenen Ergebnisse mit regionalen und nationalen Durchschnittswerten vergleichen und entsprechende Entwicklungsmaßnahmen ableiten.
Das Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) spielt eine zentrale Rolle bei der Durchführung und Auswertung der iKMPlus-Messungen. Unter der Leitung von Direktor Robert Klinglmair entwickelt das Institut nicht nur die Testverfahren, sondern analysiert auch die erhobenen Daten und erstellt die entsprechenden Berichte.
Das IQS arbeitet eng mit Schulen, Bildungsdirektionen und dem Bildungsministerium zusammen, um sicherzustellen, dass die Qualitätssicherungsmaßnahmen effektiv zur Verbesserung des Bildungssystems beitragen.
Die Pressekonferenz findet am 10. März 2026 um 11:00 Uhr im Saal Wellenstein des Bildungsministeriums in der Wasagasse 2 in Wien statt. Interessierte Medienvertreter können sich unter [email protected] anmelden.
Bei der Veranstaltung werden Bildungsminister Christoph Wiederkehr und IQS-Direktor Robert Klinglmair die wichtigsten Erkenntnisse aus dem ersten Bundesergebnisbericht präsentieren. Dabei werden sowohl positive Entwicklungen als auch Herausforderungen thematisiert, die sich aus den Daten ableiten lassen.
Die Pressekonferenz wird voraussichtlich folgende Aspekte beleuchten:
Die Ergebnisse der iKMPlus-Messungen haben erhebliche bildungspolitische Relevanz. Sie liefern eine empirische Grundlage für bildungspolitische Entscheidungen und ermöglichen eine evidenzbasierte Steuerung des Schulsystems.
Bildungsminister Christoph Wiederkehr wird die Ergebnisse nutzen, um mögliche Reformbedarfe zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Bildungsqualität zu entwickeln. Dabei stehen sowohl die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler als auch die Weiterentwicklung des Gesamtsystems im Fokus.
Für Schulen und Lehrkräfte bieten die iKMPlus-Ergebnisse wertvolle Rückmeldungen über die Wirksamkeit ihrer pädagogischen Arbeit. Sie können die Daten nutzen, um ihre Unterrichtsmethoden zu reflektieren und gegebenenfalls anzupassen.
Gleichzeitig ermöglichen die Ergebnisse eine gezieltere Förderung von Schülerinnen und Schülern, da Stärken und Schwächen in verschiedenen Kompetenzbereichen sichtbar werden.
Mit der Präsentation des ersten Bundesergebnisberichts beginnt eine neue Phase der datenbasierten Bildungssteuerung in Österreich. Die regelmäßige Durchführung von iKMPlus-Messungen wird es ermöglichen, Entwicklungen über längere Zeiträume zu verfolgen und die Wirksamkeit bildungspolitischer Maßnahmen zu evaluieren.
Das Bildungsministerium plant, die Ergebnisse nicht nur für interne Steuerungszwecke zu nutzen, sondern auch transparent zu kommunizieren. Dies soll das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Bildungssystem stärken und eine breite gesellschaftliche Diskussion über Bildungsqualität ermöglichen.
Die Pressekonferenz am 10. März 2026 markiert somit einen wichtigen Meilenstein in der österreichischen Bildungslandschaft und wird voraussichtlich erhebliche Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und bei Bildungsexperten hervorrufen.