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21bitcoin startet "21women": Initiative für Frauen-Finanzbildung

Salzburger Bitcoin-Plattform will mit prominenten Partnerinnen Altersarmut von Frauen entgegenwirken

5. März 2026 um 13:02
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Die Bitcoin-Plattform aus Salzburg startet eine Bildungsinitiative für finanzielle Freiheit von Frauen - gegen die drohende Altersarmut.

Die in Salzburg ansässige Bitcoin-Plattform 21bitcoin startet Mitte Februar eine ambitionierte neue Initiative: "21women" soll unter dem Motto "Frauen, Finanzen, Freiheit" finanzielle Bildung und Unabhängigkeit für Frauen fördern. Das Unternehmen reagiert damit auf alarmierende Zahlen zur Altersarmut und den nach wie vor geringen Anteil von Frauen am Kapitalmarkt.

Altersarmut als treibende Kraft

Die Motivation für die Initiative liegt in besorgniserregenden Statistiken: In Österreich und Deutschland ist etwa jede fünfte Frau über 65 Jahren von Armut bedroht. Diese Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit von Vermögensaufbau und finanzieller Altersvorsorge speziell für Frauen. Trotz besserer Anlageperformance bleiben Frauen beim Investieren zurückhaltend.

"Die Zahlen zeigen deutlich, dass wir als Gesellschaft ein strukturelles Problem haben", erklärt das Team von 21bitcoin. "Frauen erzielen laut zahlreicher Studien durch eher defensive und langfristige Investitionen durchschnittlich deutlich bessere Renditen als Männer, dennoch ist ihr Anteil bei Kapitalanlagen nach wie vor deutlich geringer."

Prominente Unterstützung aus verschiedenen Bereichen

Für die "21women"-Initiative konnte 21bitcoin ein beeindruckendes Netzwerk von 21 Frauen aus verschiedenen Bereichen gewinnen. Zu den Botschafterinnen gehören das Damenteam des FC Red Bull Salzburg, Creatorin Nina Gigele und Umweltunternehmerin Victoria Neuhofer. Diese Vielfalt soll unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und zeigen, dass finanzielle Bildung in allen Lebensbereichen relevant ist.

Die Auswahl der Partnerinnen folgt dabei einer klaren Strategie: Von Profisportlerinnen über Unternehmerinnen bis hin zu Content-Creatorinnen sollen verschiedene Rollenmodelle Frauen jeden Alters und aus allen gesellschaftlichen Schichten erreichen. Jede Botschafterin bringt ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven zum Thema finanzielle Unabhängigkeit mit.

YouTube-Kanal als zentrale Plattform

Ein wesentlicher Baustein der Initiative ist der YouTube-Kanal von 21bitcoin, auf dem tiefgehende Interviews mit den Kampagnen-Botschafterinnen veröffentlicht werden. Diese Gespräche sollen weit über reine Finanzthemen hinausgehen und persönliche Einblicke gewähren.

"Im Rahmen der Interviews teilen die Damen ihre persönlichen Erfahrungen, gewähren Einblicke in ihre Karrieren, ihre Denkweisen und beleuchten das Thema Female Empowerment", beschreibt 21bitcoin das Konzept. Die Interviews sollen dabei authentisch und nahbar sein, um Berührungsängste mit komplexen Finanzthemen abzubauen.

Bitcoin als neue Anlageklasse für Frauen

Als Bitcoin-spezialisierte Plattform möchte 21bitcoin Frauen auch für Kryptowährungen als Anlageklasse begeistern. Bitcoin wird dabei nicht als spekulatives Investment, sondern als langfristiger Baustein der Altersvorsorge positioniert. Dies entspricht dem tendenziell defensiveren und langfristigeren Anlageverhalten von Frauen.

"Mit '21women' möchten wir eine Plattform schaffen, die es Frauen ermöglicht, ihre finanziellen Kenntnisse auszubauen, sich mit neuen Anlageklassen wie Bitcoin auseinanderzusetzen und so ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten", erklärt das Unternehmen seine Vision.

21bitcoin als etablierter Player am Markt

Die Initiative kommt von einem Unternehmen mit solider Marktposition: Die FIOR Digital GmbH betreibt mit 21bitcoin eine führende europäische Plattform für den Kauf, Verkauf und die sichere Verwahrung von Bitcoin. Das Salzburger Unternehmen zählt über 100.000 Nutzer und hat Bitcoin im Wert von über 500 Millionen Euro abgewickelt.

Besonders hervorzuheben ist, dass 21bitcoin das erste Bitcoin-only Unternehmen ist, das in Österreich die MiCAR CASP-Lizenz erhalten hat. Diese Regulierung nach den neuen EU-Standards für Kryptowährungen unterstreicht die Seriosität und Compliance-Orientierung des Unternehmens.

Timing und gesellschaftlicher Kontext

Der Start der Initiative im Februar 2025 fällt in eine Zeit, in der das Thema Gender Pay Gap und Altersvorsorge von Frauen verstärkt gesellschaftlich diskutiert wird. Die österreichische Regierung hat verschiedene Maßnahmen zur Bekämpfung der Frauenaltersarmut angekündigt, doch private Vorsorge bleibt ein wesentlicher Baustein.

Gleichzeitig etablieren sich Kryptowährungen zunehmend als akzeptierte Anlageklasse. Mit Bitcoin-ETFs und institutioneller Akzeptanz wird die Anlageklasse auch für konservativere Anleger interessanter – eine Entwicklung, von der besonders Frauen mit ihrem langfristigen Anlagehorizont profitieren könnten.

Herausforderungen und Chancen

Die Initiative steht vor verschiedenen Herausforderungen: Finanzbildung muss niederschwellig und verständlich vermittelt werden, ohne zu vereinfachen. Gleichzeitig müssen Vorbehalte gegenüber Kryptowährungen abgebaut werden, die bei vielen Frauen noch stärker ausgeprägt sind als bei Männern.

Andererseits bietet der Fokus auf Female Empowerment und finanzielle Unabhängigkeit große Chancen. Wenn es gelingt, Frauen für das Thema Geldanlage zu begeistern und ihnen die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, könnte dies einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Altersarmut leisten.

Ausblick auf die Kampagne

Mit "21women" betritt 21bitcoin Neuland und positioniert sich als Vorreiter für geschlechterspezifische Finanzbildung im Kryptowährungsbereich. Der Erfolg der Initiative wird maßgeblich davon abhängen, wie authentisch und glaubwürdig die Botschaften bei der Zielgruppe ankommen.

Die Kombination aus prominenten Botschafterinnen, educational Content und einer seriösen, regulierten Plattform könnte durchaus den Grundstein für eine nachhaltige Veränderung im Anlageverhalten von Frauen legen. Ob dies gelingt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen, wenn die ersten Interviews veröffentlicht werden und die Community-Reaktionen sichtbar werden.

Schlagworte

#Bitcoin#Salzburg#Finanzbildung#Frauen#21bitcoin

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