Zurück
OTS-MeldungORF/Diagonale/Medien/Fernsehen

ORF präsentiert 20 Produktionen bei Diagonale 2026

Österreichs wichtigstes Filmfestival startet mit Sandra Hüller-Film "Rose"

5. März 2026 um 11:30
📰 OTS Import
Teilen:

Vom 18. bis 23. März verwandelt sich Graz zur Filmhauptstadt. Der ORF zeigt umfassendes Engagement mit Koproduktionen und Sonderprogramm.

Die Diagonale, Österreichs renommiertestes Filmfestival, öffnet vom 18. bis 23. März 2026 bereits zum 29. Mal ihre Türen in Graz. Mit 149 heimischen Produktionen aus allen Genres – von Spielfilmen über Dokumentationen bis hin zu Experimentalfilmen – präsentiert das Festival die ganze Bandbreite des österreichischen Filmschaffens. Besonders bemerkenswert: 77 der gezeigten Filme feiern ihre Welt- oder Österreichpremiere.

ORF als zentraler Partner der Diagonale

Der ORF positioniert sich erneut als einer der wichtigsten Medienpartner der Diagonale und unterstreicht damit sein Engagement für den österreichischen Film. Mit 20 Produktionen ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk stark im Festivalprogramm vertreten. Diese beeindruckende Zahl umfasst 15 Kinofilme, die im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanziert wurden, zwei TV-Produktionen, eine Miniserie sowie zwei wertvolle Archivschätze.

"Rose" eröffnet das Festival

Ein besonderes Highlight stellt die Österreichpremiere von Markus Schleinzers neuem Spielfilm "Rose" dar, der das Festival eröffnet. Der Film kann bereits auf internationale Anerkennung verweisen: Hauptdarstellerin Sandra Hüller wurde bei der diesjährigen Berlinale mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. Diese Ehrung unterstreicht die Qualität der österreichischen Filmproduktionen, die beim Festival präsentiert werden.

Vielfältiges Programm mit österreichischen Schwerpunkten

Das diesjährige Festivalprogramm zeigt die Vielfalt des heimischen Filmschaffens in all seinen Facetten. Zu den vom ORF kofinanzierten Kinospielfilmen gehören unter anderem "Vier minus drei", "Welcome Home Baby", "White Snail", "Mother's Baby", "The Stories", "AMS / Arbeit muss sein", "Zweitland", "Indien" und "Das Pferd auf dem Balkon".

Im Dokumentarfilmbereich werden Produktionen wie "Die Kunstkomplizen", "Die noch unbekannten Tage", "Hungry", "WAX & GOLD" und "Das Jahr nach Dayton" gezeigt. Diese Filme spiegeln aktuelle gesellschaftliche Themen wider und zeigen die Stärke des österreichischen Dokumentarfilms.

TV-Produktionen und Archivschätze

Neben den Kinofilmen präsentiert das Festival auch TV-Produktionen als ORF-Premieren. Dazu gehören der Kärntner Landkrimi "Die Kuh, die weint" und die ORF/MDR-Komödie "Mit und ohne Simone". Als besondere Vorschau wird die Miniserie "2HOT2DRIVE" gezeigt.

Aus dem ORF-Archiv werden zwei wertvolle Produktionen präsentiert: "Der Himbeerpflücker" und "Alltagsgeschichte: Am Stammtisch". Diese Archivschätze bieten einen interessanten Einblick in die österreichische Fernsehgeschichte.

Franz-Grabner-Preis für humanistisches Filmschaffen

Ein wichtiger Aspekt der diesjährigen Diagonale ist die Verleihung des Franz-Grabner-Preises für humanistisches Dokumentarfilmschaffen. Dieser vom ORF mitinitiierte Preis würdigt Filme, die sich mit humanistischen Werten auseinandersetzen und gesellschaftlich relevante Themen behandeln.

Umfassendes ORF-Programm zur Diagonale

Das Engagement des ORF beschränkt sich nicht nur auf die Festivalteilnahme. Alle ORF-Medien widmen sich ausführlich der Diagonale 2026. ORF 1 zeigt mehrfach preisgekrönte Spielfilm-Dacapos, darunter "Rubikon" am 17. März und "Rimini" am 24. März, beide jeweils nach Mitternacht.

Sonderprogramm in ORF 2 und ORF III

ORF 2 präsentiert am 16. März im "kulturMontag" um 22.30 Uhr einen umfassenden Bericht über das Festival. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Schauspielerin Hilde Dalik, die beim Eröffnungsabend mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis für ihre Verdienste um die österreichische Filmkultur ausgezeichnet wird.

ORF III rückt die Diagonale-Eröffnung am 19. März in "Kultur Heute" in den Mittelpunkt. Moderatorin Ani Gülgün-Mayr führt Gespräche mit Regisseur Markus Schleinzer und Hauptdarstellerin Sandra Hüller über ihren preisgekrönten Film "Rose". Auch das Intendantenduo Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar sowie weitere Filmschaffende kommen zu Wort.

Regionale Berichterstattung aus der Steiermark

Der ORF Steiermark plant eine umfassende Berichterstattung über das Festival. "Steiermark heute" bringt zahlreiche Beiträge über die Höhepunkte des Festivals und plant einen Live-Bericht vom Eröffnungsabend in der Helmut List Halle.

Am 15. März zeigt ORF 2 um 18.25 Uhr die TV-Dokumentation "Filmfestival Diagonale – Das Herz des österreichischen Films" unter der Regie von Markus Mörth. Diese Produktion gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Festivals und zeigt, welche Anstrengungen notwendig sind, um das Kino als kulturelle Kraft lebendig zu halten.

Prominente Stimmen zum Festival

In der Dokumentation kommen renommierte österreichische Schauspieler:innen und Filmemacher:innen zu Wort, darunter Ursula Strauss, Margarethe Tiesel, Pia Hierzegger, Marie Kreutzer und Alexander Glehr. Sie erzählen von ihren Erfahrungen mit dem Festival und erläutern dessen Bedeutung für die Entwicklung des österreichischen Films.

Radio- und Online-Berichterstattung

Auch die ORF-Radios widmen sich ausführlich der Diagonale. FM4 berichtet sowohl on air als auch online vom Festival. Am 21. März steht der neue österreichische Film im Mittelpunkt der Sendung "Sounds like Diagonale" von 13.00 bis 17.00 Uhr. Ö1 behandelt das Festival in den "Journalen" sowie im täglich ausgestrahlten "Kulturjournal".

Das ORF.at-Netzwerk, ORF ON und der ORF TELETEXT informieren umfassend über Programm, Schwerpunkte und Preisträger:innen des Festivals. ORF ON bietet zusätzlich Streams aktueller Sendungen und eine Videokollektion mit Highlights.

3sat zeigt Diagonale-Retrospektive

Der Kulturkanal 3sat präsentiert anlässlich der Diagonale drei Filme aus vergangenen Wettbewerben: den Dokumentarfilm "Stams" am 16. März, den Landkrimi "Flammenmädchen" am 25. März und die Satire "Sargnagel – Der Film" am 28. März.

Bedeutung für den österreichischen Film

Die Diagonale hat sich seit ihrer Gründung 1998 zum wichtigsten Festival für den österreichischen Film entwickelt. Unter der bewährten Leitung von Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar ist das Festival zu einem zentralen Treffpunkt für die gesamte Filmbranche geworden. Hier treffen sich Filmschaffende, Drehbuchautor:innen, Produzent:innen, Schauspieler:innen und Regisseur:innen mit einem begeisterten Kinopublikum.

Das Festival trägt maßgeblich zur Sichtbarkeit und Entwicklung des österreichischen Films bei. Mit 82 Produktionen, die auf einen der hochdotierten Preise hoffen, zeigt die Diagonale 2026 eindrucksvoll die Lebendigkeit und Vielfalt der heimischen Filmlandschaft. Das umfassende Engagement des ORF als Medienpartner und Koproduzent unterstreicht die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Förderung und Verbreitung österreichischer Filmkultur.

Schlagworte

#Diagonale#ORF#Österreichischer Film#Filmfestival#Graz

Weitere Meldungen

OTS
ORF

Paralympics-Star Nico Langmann bringt barrierefreien Sport ins ORF

5. März 2026
Lesen
OTS
ORF

Gendergap in der Medizin: Warum Frauen schlechter behandelt werden

5. März 2026
Lesen
OTS
ORF

ORF III überträgt alle Wahlparteitage der Parlamentsparteien

5. März 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen