Österreichischer Technologiekonzern setzt auf Kontinuität in der Unternehmensführung
Der Aufsichtsrat der ANDRITZ AG verlängert den Vertrag von CEO Dr. Joachim Schönbeck um fünf Jahre bis April 2032. Der Grazer Konzern will Stabilität.
Der österreichische Technologiekonzern ANDRITZ AG setzt auf Kontinuität in der Unternehmensführung: Der Aufsichtsrat des Grazer Unternehmens hat einstimmig beschlossen, den Vertrag von Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Schönbeck um fünf Jahre zu verlängern. Sein ursprünglich bis April 2027 laufendes Mandat wurde damit bis April 2032 ausgedehnt.
Die vorzeitige Vertragsverlängerung unterstreicht das Vertrauen der Unternehmensführung in Schönbecks strategische Ausrichtung. Seit seiner Berufung zum Vorstandsvorsitzenden im Jahr 2022 hat der promovierte Wirtschaftswissenschaftler das internationale Technologieunternehmen erfolgreich durch ein herausforderndes Marktumfeld geführt.
"Der Aufsichtsrat hat volles Vertrauen in Joachim Schönbecks Führungsqualitäten bei der Kombination von nachhaltigem Wachstum mit weiterer Verbesserung der Profitabilität", erklärte Wolfgang Leitner, Vorsitzender des Aufsichtsrats. "Die Verlängerung bietet Kontinuität und Stabilität für ANDRITZ, seine Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre."
Dr. Schönbeck ist bereits seit 2014 Mitglied des ANDRITZ-Vorstands und verfügt somit über eine tiefgreifende Kenntnis des Unternehmens und seiner Märkte. Seine Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden vor drei Jahren markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte.
Unter seiner Führung hat ANDRITZ seine strategische Positionierung weiter gestärkt und das Portfolio in wichtigen Wachstumsmärkten ausgebaut. Besonders hervorzuheben ist sein Fokus auf drei Schlüsselbereiche, die für die Zukunft des Unternehmens von entscheidender Bedeutung sind: Dekarbonisierung, Digitalisierung und Kundenservice.
Die strategische Ausrichtung unter Schönbecks Führung spiegelt die globalen Megatrends wider. ANDRITZ hat seine Position als Technologieführer in Bereichen wie erneuerbarer Energie, Umwelttechnik und nachhaltigen Industrielösungen kontinuierlich ausgebaut. Das Unternehmen profitiert dabei von der weltweiten Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft.
"Es ist mir eine Ehre, mit diesem exzellenten Team weiterhin zum Wohl von ANDRITZ und seinen Stakeholdern zu arbeiten", kommentierte Dr. Schönbeck die Vertragsverlängerung. Seine Dankbarkeit für das entgegengebrachte Vertrauen des Aufsichtsrats unterstreicht seine Commitment für die weitere Unternehmensentwicklung.
Die ANDRITZ AG ist ein international agierender österreichischer Technologiekonzern mit Hauptsitz in Graz. Das Unternehmen wurde 1852 gegründet und hat sich zu einem der weltweit führenden Anbieter von Anlagen, Ausrüstungen, Serviceleistungen und digitalen Lösungen für verschiedene Industriezweige entwickelt.
Das Geschäftsportfolio umfasst mehrere Kernbereiche: Zellstoff und Papier, Metalle, Wasserkraft, Umwelttechnik und weitere spezialisierte Industriesegmente. Mit etwa 30.000 Mitarbeitern an 280 Standorten in über 80 Ländern gehört ANDRITZ zu den bedeutendsten österreichischen Industrieunternehmen.
Die internationale Ausrichtung des Unternehmens ermöglicht es, von globalen Wachstumstrends zu profitieren, während der österreichische Hauptsitz als Innovations- und Kompetenzzentrum fungiert. Diese Kombination aus globaler Reichweite und lokaler Expertise hat sich als erfolgreiches Geschäftsmodell erwiesen.
ANDRITZ ist an der Wiener Börse im ATX-Index notiert und zählt zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Österreichs. Die Aktie trägt die ISIN AT0000730007 und wird im Official Market der Wiener Börse gehandelt.
Die Vertragsverlängerung bis 2032 gibt ANDRITZ die nötige Planungssicherheit für strategische Investitionen und Weichenstellungen. Unter Schönbecks Führung wird das Unternehmen weiterhin auf Innovation und Wachstum in allen Geschäftsbereichen setzen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der grünen Transformation der Industrie. ANDRITZ positioniert sich als Enabler für nachhaltige Lösungen und unterstützt Kunden dabei, ihre Umweltziele zu erreichen. Dies umfasst sowohl Technologien zur Reduktion von CO2-Emissionen als auch zur Steigerung der Energieeffizienz.
Die fortschreitende Digitalisierung der Industrie eröffnet ANDRITZ neue Geschäftsmöglichkeiten. Das Unternehmen entwickelt digitale Lösungen, die höchste industrielle Leistung ermöglichen und Kunden dabei helfen, ihre Anlagen optimal zu betreiben.
Comprehensive Services bilden einen weiteren Wachstumspfeiler. ANDRITZ maximiert den Wert von Kundenanlagen über deren gesamten Lebenszyklus durch umfassende Serviceleistungen. Diese Strategie sorgt für wiederkehrende Umsätze und stärkt die Kundenbindung.
Mit der Vertragsverlängerung schafft ANDRITZ die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Das Unternehmen ist gut positioniert, um von globalen Megatrends wie der Energiewende, der Kreislaufwirtschaft und der Digitalisierung zu profitieren.
Die Kombination aus technologischer Expertise, globaler Präsenz und starker Marktposition macht ANDRITZ zu einem wichtigen Player in den jeweiligen Zielmärkten. Das Unternehmen verfolgt konsequent seine Vision "FOR GROWTH THAT MATTERS" - für Wachstum, das zählt.
Die Kontinuität in der Unternehmensführung durch die Vertragsverlängerung von Dr. Schönbeck signalisiert Stabilität und gibt allen Stakeholdern - von Mitarbeitern über Kunden bis hin zu Investoren - Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Für den österreichischen Industriestandort ist dies ein positives Signal, dass heimische Unternehmen auch in einem internationalen Umfeld erfolgreich agieren können.