Eine Rekordsumme von über 115 Millionen Euro haben Österreicherinnen und Österreicher im Jahr 2024 für wohltätige Zwecke vererbt. Diese beeindruckende Zahl entspricht mehr als jedem zehnten Spendeneuro.
Eine Rekordsumme von über 115 Millionen Euro haben Österreicherinnen und Österreicher im Jahr 2024 für wohltätige Zwecke vererbt. Das entspricht mehr als jedem zehnten Spendeneuro. Am 8. April setzte die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs gemeinsam mit anderen Organisationen im Schlosspark Schönbrunn ein sichtbares Zeichen der Dankbarkeit für diese Großzügigkeit.
Testamentsspenden haben in der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs eine lange Tradition. Daraus hat sich eine Kultur der Beziehungspflege zwischen Testamentsspendern und der Organisation entwickelt. Dank dieser Zuwendungen kann die Hilfsgemeinschaft auch in wirtschaftlich belasteten Zeiten Beratung und Hilfe für sehbehinderte Menschen anbieten. Jede Zuwendung ist wie ein symbolisches Samenkorn, das auf fruchtbaren Boden fällt, um zu blühen. So leben Werte über den Tod hinaus, sagt Sonja Premur aus der Nachlassspenden-Abteilung der Hilfsgemeinschaft.
Die Hilfsgemeinschaft gedenkt an diesem Tag in großer Dankbarkeit der Oberösterreicherin Frau Rosa F. Sie legte mit ihrem Vermächtnis den Grundstein für eine Beratungsstelle in Linz. So wie sie fühlen sich zu Lebzeiten Testamentsspenderinnen und -spender der Hilfsgemeinschaft verbunden. Die Hilfsgemeinschaft ist die größte und älteste Selbsthilfeorganisation für blinde und sehbehinderte Menschen in Österreich.
Die Hilfsgemeinschaft ist Gründungsmitglied der Dachorganisation „Vergissmeinnicht – Die Initiative für das gute Testament“. Bereits seit über 60 Jahren sind Testamente und Legate eine tragende Säule für blinde Menschen. Die Hilfsgemeinschaft zählt damit zu den Vorreitern in Österreich, die Freude und Lebensqualität als Vermächtnis ermöglichen.