In einer glanzvollen Zeremonie im renommierten Palais Coburg in Wien wurde am 21. Oktober 2025 der prestigeträchtige petsche pollak award verliehen. Diese Auszeichnung, die bereits zum vierten Mal vergeben wurde, ist ein bedeutendes Ereignis in der Welt des Wirtschafts- und Unternehmensstrafrechts,
In einer glanzvollen Zeremonie im renommierten Palais Coburg in Wien wurde am 21. Oktober 2025 der prestigeträchtige petsche pollak award verliehen. Diese Auszeichnung, die bereits zum vierten Mal vergeben wurde, ist ein bedeutendes Ereignis in der Welt des Wirtschafts- und Unternehmensstrafrechts, das junge Wissenschaftler und ihre innovativen Arbeiten ins Rampenlicht rückt.
Die diesjährige Preisverleihung war ein Zusammentreffen von hochrangigen Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Justiz. Die Generalprokuratorin Mag. Margit Wachberger hielt eine eindrucksvolle Festrede, in der sie die Unabhängigkeit und Transparenz der Justiz als Fundament des Vertrauens in den Rechtsstaat hervorhob. Sie betonte die zentrale Rolle der Wissenschaft bei der Weiterentwicklung des Rechtssystems, ein Thema, das angesichts der dynamischen Veränderungen in der globalen Wirtschaft von wachsender Bedeutung ist.
Der diesjährige Preisträger, Dr. iur. Daniel Gilhofer-Lenglinger, wurde für seine herausragende Dissertation über „Beweisverwertungsverbote im Finanzstrafrecht“ ausgezeichnet. Diese Arbeit beleuchtet ein komplexes und oft missverstandenes Thema, das sowohl für die Rechtsprechung als auch für die Praxis von enormer Relevanz ist.
Beweisverwertungsverbote sind Regelungen, die verhindern, dass bestimmte Beweise in einem Gerichtsverfahren verwendet werden dürfen. Diese Verbote dienen dem Schutz der Rechte der Beschuldigten und der Sicherstellung eines fairen Verfahrens. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Rechtsstaatsprinzips und tragen dazu bei, dass die Justiz nicht nur effektiv, sondern auch gerecht agiert.
Die Diskussion über Beweisverwertungsverbote hat eine lange Geschichte. Bereits im römischen Recht gab es erste Ansätze, die den Schutz der Prozessparteien sicherstellen sollten. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich diese Regelungen weiterentwickelt und sind heute ein fester Bestandteil moderner Rechtssysteme weltweit.
Der petsche pollak award wurde von der Kanzlei petsche pollak gestiftet, um wissenschaftliche Exzellenz und innovative Forschung im Bereich des Wirtschafts- und Unternehmensstrafrechts zu fördern. Die Gründungspartner Simone Petsche-Demmel und Andreas Pollak erklärten: „Mit dem petsche pollak award möchten wir junge Wissenschaftler fördern, die uns neue Perspektiven eröffnen, und insgesamt den wissenschaftlichen Diskurs in dieser dynamischen Rechtsmaterie stärken.“
Während Wien als Hauptstadt Österreichs oft im Zentrum solcher prestigeträchtigen Veranstaltungen steht, gibt es auch in anderen Bundesländern Initiativen zur Förderung der Wissenschaft. Beispielsweise in Tirol, wo der Fokus verstärkt auf umweltrechtlichen Themen liegt, oder in der Steiermark, die für ihre technischen Innovationen bekannt ist.
Die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten im Bereich des Wirtschaftsrechts hat direkte Auswirkungen auf die Bürger. Ein besseres Verständnis und die Weiterentwicklung des Rechts führen zu einem gerechteren und effizienteren Rechtssystem, das die Rechte der Bürger besser schützt. Zudem tragen solche Auszeichnungen dazu bei, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Justiz zu stärken.
Ein führender Experte kommentierte: „Die Arbeit von Dr. Gilhofer-Lenglinger ist ein Meilenstein in der Forschung zu Beweisverwertungsverbote. Sie bietet neue Perspektiven und Ansätze, die sowohl für die Theorie als auch für die Praxis von Bedeutung sind.“
Die Preisverleihung des petsche pollak awards ist nicht nur eine Anerkennung vergangener Leistungen, sondern auch ein Ansporn für zukünftige Forschungen. Die Dynamik und Komplexität des Wirtschaftsrechts erfordern kontinuierliche Innovation und Anpassung, um den Herausforderungen der modernen Welt gerecht zu werden.
Die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten im Bereich des Wirtschaftsrechts steht in engem Zusammenhang mit der politischen Agenda zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und der Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit. Durch die Unterstützung solcher Initiativen senden sowohl die Politik als auch die Wirtschaft ein starkes Signal für die Bedeutung von Recht und Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft.
Die Verleihung des petsche pollak awards am 21. Oktober 2025 war ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Wissenschaft und Praxis Hand in Hand arbeiten können, um die Zukunft des Rechts zu gestalten. Ein Abend, der nicht nur die Errungenschaften eines herausragenden Wissenschaftlers feierte, sondern auch die Bedeutung der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Innovation im Bereich des Wirtschaftsrechts unterstrich.
Für weitere Informationen zur Preisverleihung und zur Arbeit von Dr. Gilhofer-Lenglinger besuchen Sie bitte die offizielle Pressemitteilung auf OTS.