Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und damit auch die Hochsaison für Online-Shopping. Doch während wir auf der Suche nach den perfekten Geschenken sind, lauern Betrüger darauf, unsere Daten und unser Geld zu stehlen. Am 4. Dezember 2025 warnt Kai Pochmann, Experte für Online-Betrug bei Riverty, in
Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und damit auch die Hochsaison für Online-Shopping. Doch während wir auf der Suche nach den perfekten Geschenken sind, lauern Betrüger darauf, unsere Daten und unser Geld zu stehlen. Am 4. Dezember 2025 warnt Kai Pochmann, Experte für Online-Betrug bei Riverty, in einem aktuellen Bericht vor den Gefahren dieser Zeit.
In den letzten Jahren hat sich die Art und Weise, wie Betrüger im Internet vorgehen, stark verändert. Früher waren es einfache Phishing-E-Mails, heute sind es hochkomplexe Betrugssysteme, die selbst erfahrene Internetnutzer täuschen können. Besonders in der Weihnachtszeit, wenn die Menschen vermehrt online einkaufen, steigt das Risiko, Opfer eines Betrugs zu werden.
Online-Betrug ist kein neues Phänomen. Bereits seit den frühen 2000er Jahren nutzen Kriminelle das Internet, um ahnungslose Nutzer zu täuschen. Doch mit der zunehmenden Digitalisierung und der Verlagerung vieler Geschäftsprozesse ins Netz hat sich auch die Anzahl der Betrugsfälle vervielfacht. Laut einer Studie des österreichischen Bundeskriminalamts sind die Betrugsfälle in den letzten fünf Jahren um 30% gestiegen.
Ein besonders perfides Beispiel sind gefälschte Online-Shops. Diese sehen auf den ersten Blick seriös aus, sind jedoch darauf ausgelegt, Geld zu kassieren, ohne jemals eine Ware zu liefern. In Österreich wurden im vergangenen Jahr über 1.000 solcher Fälle gemeldet.
Während Österreich mit einem Anstieg der Online-Betrugsfälle kämpft, sind auch unsere Nachbarn in Deutschland und der Schweiz betroffen. In Deutschland wurden 2024 über 20.000 Fälle von Online-Betrug registriert. Die Schweiz verzeichnete einen Anstieg von 15% im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen zeigen, dass Online-Betrug ein globales Problem ist, das nicht an Landesgrenzen haltmacht.
Für die Bürger bedeutet dies eine erhöhte Wachsamkeit beim Online-Shopping. Ein Beispiel: Frau Huber aus Wien bestellte ein Smartphone bei einem vermeintlich seriösen Online-Shop, der mit unschlagbaren Preisen warb. Nach der Bezahlung hörte sie nie wieder von dem Anbieter. Solche Geschichten sind leider keine Seltenheit.
Um sich zu schützen, sollten Verbraucher einige grundlegende Regeln beachten. Dazu gehört, nur bei bekannten und vertrauenswürdigen Shops einzukaufen, auf Gütesiegel zu achten und bei zu günstigen Angeboten skeptisch zu sein.
Eine aktuelle Studie von Riverty zeigt, dass 40% der Österreicher bereits Erfahrung mit Online-Betrug gemacht haben. Besonders betroffen sind die Altersgruppen zwischen 25 und 45 Jahren. Die häufigsten Betrugsmaschen sind gefälschte Shops, Phishing-E-Mails und Fake-Gewinnspiele.
Interessanterweise zeigt die Studie auch, dass Männer häufiger Opfer von Online-Betrug werden als Frauen. Dies könnte daran liegen, dass Männer häufiger online einkaufen und dabei weniger auf Sicherheitsmerkmale achten.
Die Zukunft des Online-Betrugs sieht düster aus, wenn sich die Sicherheitsmaßnahmen nicht verbessern. Experten prognostizieren, dass die Betrugsmaschen noch raffinierter werden und es für Verbraucher immer schwieriger wird, diese zu erkennen. Um dem entgegenzuwirken, arbeiten Unternehmen an neuen Technologien, die mehr Sicherheit beim Online-Shopping bieten sollen.
Ein Beispiel ist die verstärkte Nutzung von künstlicher Intelligenz, die verdächtige Aktivitäten schneller erkennen und melden kann. Auch die Sensibilisierung der Verbraucher wird eine entscheidende Rolle spielen. Bildungsinitiativen und Aufklärungskampagnen sind notwendig, um das Bewusstsein für die Gefahren zu schärfen.
Die Weihnachtszeit sollte eine Zeit der Freude und des Schenkens sein, nicht der Sorge vor Betrug. Indem wir uns über die Gefahren informieren und die richtigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, können wir uns und unsere Lieben schützen. Bleiben Sie wachsam und hinterfragen Sie Angebote, die zu gut erscheinen, um wahr zu sein. Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf der Website von Riverty.